7. Politischer Aschermittwoch 2017

»Macht oder Ohnmacht der Medien. Welchen Einfluss haben Medien noch?«

lautet das Motto, unter dem das Wochenblatt am 1. März 2017 zum siebten Politischen Aschermittwoch in die Singener Scheffelhalle einlädt.


Das Wochenblatt feiert 2017 seinen 50. Geburtstag; deshalb hat es hochkarätige Gäste eingeladen.


Das Publikum darf sich auf eine illustre Runde freuen. Zugesagt haben der Krimischriftsteller Wolfgang Schorlau, der mit seinen Büchern um den Stuttgarter Privatermittler Georg Dengler immer wieder aktuelle und journalistische Themen auswählt, zuletzt die ungeklärten Umstände der NSU-Morde.


Ebenfalls aus Stuttgart wird Josef-Otto Freudenreich anreisen. Der ehemalige Chefreporter der Stuttgarter Zeitung gründete nach seinem Ausscheiden 2011 das alternative Online-Portal Kontext-Wochenzeitung und hat sich bei der Berichterstattung über den Bahnhofsneubau von der FAZ den Titel »Ikone des publizistischen S21-Widerstands« verdient.

Ob und inwieweit die öffentlich-rechtlichen Programme ihrer Kontrollfunktion nachkommen, wird der Sprecher der ARD, Steffen Grimberg, beantworten. Der versierte Medienjournalist, der für die Mediensendung NDR Zapp, und lange Jahre für die taz gearbeitet hat, wird flankiert von dem SPD-Politiker Peter Friedrich, ehemaliger Minister für den Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten in Berlin und Brüssel. Friedrich sitzt auch im Verwaltungsrat des Südwestrundfunks (SWR) und kontrolliert damit indirekt die Arbeit der ARD und Grimberg.

Welchen Einfluss lokale Medien ausüben und welchen sie unterliegen, werden der Verleger der Münchner Wochenblätter und Vizepräsident des BVDA Michael Simon und die Lokaljournalistin Barbara Fülle (Friedrichshafen) aufzeigen. Markus Wiegand, Chefredakteur des Branchendienstes Kress Pro, wird in seinem Eröffnungsreferat darlegen, wie es insgesamt um die Medien bestellt ist. Einen Wechsel gibt es in der Moderation der Veranstaltung. Nachdem der langjährige Chefredakteur des Wochenblattes, Hans Paul Lichtwald die Gesprächsleitung aus gesundheitlichen Gründen abgeben muss, wird erstmals Wolfgang Messner durch die Talkrunde führen.

Der ehemalige Korrespondent der Stuttgarter Zeitung für den Bodensee und Oberschwaben mit Sitz in Singen gilt ebenfalls als versierter Medienjournalist und hat sich insbesondere durch investigative Aufdeckungsgeschichten einen Namen gemacht.

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Singen (wom). Herr Schorlau, Ihre Themen als Krimischriftsteller finden Sie in der Realität. Oft sind es politisch brisante Fälle, mit denen sich der...

Erstellt von Redaktion

Im Interview mit Peter Friedrich

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Erstellt von Redaktion

Im Interview mit Steffen Grimberg, ARD Sprecher

Singen (wom). Herr Grimberg, dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen wird das gleiche Schicksal vorhergesagt wie den Zeitungen. Überlebt das System nur,...

Erstellt von Redaktion

Im Interview mit Barbara Fülle, freie Lokaljournalistin

Singen (wom).

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Barbara...

Erstellt von Redaktion

Im Interview mit Josef Otto Freudenreich, Gründer Kontext-Wochenzeitung

Singen (wom). Frage: Herr Freudenreich, wo wird mehr gelogen – in der Politik oder im Journalismus?
Josef Otto Freudenreich:Da würde ich die Hand nicht...

Erstellt von Oliver Fiedler

Interview mit Michael Simon, einem der vier Geschäftsführer der Münchner Wochenanzeiger und Mitglied des Präsidiums des BVDA

Singen (wom). Frage: Welche Nachricht, von der Sie gehört oder die Sie zuletzt gelesen haben, haben Sie nicht geglaubt?
Michael Simon: Ich bin generell...

Erstellt von Oliver Fiedler

Podiumsdiskussion unter neuer Leitung

Singen (wom).  Investigativer Journalist – und das in Singen. Geht das denn? Wohl schon, wenn einer wie Wolfgang Messner dorthin von der »Stuttgarter...

Erstellt von Oliver Fiedler

»Macht oder Ohnmacht der Medien. Welchen Einfluss haben Medien noch?«

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Erstellt von Oliver Fiedler

Impressionen