|
|
Mittwoch, den 7. Mai 2008
Weg frei für Photovoltaik Hilzinger Rat schiebt Sanierung der Hegauhalle an
Hilzingen (frö). Gegenstand der Gemeinderatssitzung in Hilzingen vom Dienstag vergangener Woche war unter anderem das Sanierungskonzept für die Hegau-Halle. Die Halle wurde 1964 gebaut und ist mittlerweile dringend sanierungsbedüftig. Erst vor ein paar Jahren wurden die Nebenräume saniert, nun sind erneut Baumaßnahmen fällig, möchte man die Halle weiterhin nutzen. Eine Gesamtsanietung ist auch deshalb sinnvoll, weil die Gemeinde hierbei eine Förderunterstützung von bis zu 50 Prozent aus einem Förderprogramm für den ländlichen Raum bekommen kann. Dieser Zuschuss würde für die Gemeinde eine große Ersparnis bedeuten. Saniert werden soll in erster Linie das Dach, hier ist angedacht, eine Photovoltaik Anlage zu installieren. Diverse Angebote hierzu hat das Architekturbüro Oßwald schon eingeholt. Favorit ist eine Anlage der Firma Thyssen-Krupp, welche die zweit billigste von vier Varianten ist, aber mit Abstand die beste Rendite bringt und die bezüglich der erzeugten Kilowatt das beste Ergebnis vorweisen kann. Neben den Dacharbeiten sollen auf der Südseite neue Fenster installiert werden, ebenso soll die Fassade saniert werden. Die Gesamtkosten für die Außensanierung betragen zirka 300.000 Euro. In der Halle drin soll ein neuer Boden verlegt werden, Heizung und Bühne werden erneuert, ein Geländer muss gebaut werden, das Holzwerk soll frisch gestrichen werden. Die Gesamtkosten für die Innensanierung werden zirka 190.000 Euro betragen. Damit käme die Renovation zuzüglich der Nebenkosten auf zirka 537.000 Euro. Die Räte stimmten den Maßnahmen überwiegend zu. Bürgermeister Franz Moser möchte bei der neuen Heizanlage auch eine Reduktion im Verbrauch sehen. Möchte man die Fördergelder in Anspruch nehmen, muss man mit der Sanierung bald beginnen. Kleine Irritationen gab es bezüglich der Photovoltaik Anlage. Hier sind noch Fragen offen, angeregt wurde unter anderem, für das Projekt eventuell einen Investor zu suchen. Der Rat beschloss einstimmig, einen Vertreter der Firma Thyssen-Krupp nach Hilzingen zu bestellen, der offene Fragen direkt vor Ort beantworten kann. "Wir müssen den Plan jetzt anschieben", sagte Franz Moser. 
|
|
|