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Mittwoch, den 7. Mai 2008
Alle für den Frieden 3. Engener Friedenstag am Freitag auf dem Marktpla
Engen (mu). Alle sind dabei, wenn am Freitag, 9. Mai zum 3. Mal in Engen dem Frieden eine Bühne gegeben wird. Mit dem 3. Friedenstag hat sich in der Hegaustadt mittlerweile eine Veranstaltung etabliert, die auf breiter Unterstützung der Bevölkerung basiert. Vor allem natürlich bei den Jugendlichen, die diesen Tag gestalten und die Botschaft in ein buntes, unterhaltsames Programm mit Musik und Tanz verpacken. "Ich bin richtig stolz drauf, dass alle Engener Schulen und fast alle Kindergärten beim Friedenstag mit im Boot sind, der Gedanke des Friedenstages ist schon fest in den Köpfen", freut sich Stefan Gebauer, früherer Engener Stadtjugendpfleger, der seit 1. April auf Kreisebene berufen ist. Er gehört mit dem damaligen Vikar Rüdiger Kopp zu den Initiatoren des Friedenstag, der vor drei Jahren seine Premiere feierte. Die Idee hatten aber die Engener Zwillinge Sabine und Christina Hering, die dafür mit dem ersten und bisher einzigen Engener Friedenspreis ausgezeichnet wurden. Am Freitag nun wird es ab 10 Uhr auf dem Marktplatz in Engens Altstadt rund gehen. Mit dabei sind neben Schulen und Kindergärten die Rockgruppe "Insane", die Breakdancegruppe "The Gang", die Stickerei Schönnagel mit einer internationalen Modenschau, LSD&BoBo mit HipHop aus Kämpfelbach und am Human-Table-Soccer können "Promis" gegen Jugendliche antreten. An der Kletterwand kann die sportliche Fitness getestet werden und Bastelangebote sowie eine Wasserpfeifenecke vervollständigen das Programm. Von 13 bis 15 Uhr ist ein Pause eingeplant, und zwischendurch man sich mit frischen Waffeln, Kaffee und Kuchen, am Saftladen oder mit den internationalen Spezialitäten des Müttercafés aus dem Briele stärken. Abends ab 18.30 Uhr kommt dann der Auftritt von "Black Jack", "X-Change" und dem Reggeae-Musiker Jahcoustix, der Pate der Aktion "Schule mit Courage - Schule gegen Rassismus" der Anne-Frank-Realschule ist. Unterstützt wird der 3. Engener Friedenstag auch von der Stadt mit rund 1 500 Euro und Arbeiten des Bauhoftrupps. Die gesamte Organisation wurde in diesem Jahr auf viele Schultern verteilt; so sind neben der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde mit Pfarrer Udo Zansinger, Vikar Ferdinand Krieg, Jugendreferentin Julia Frank und Stefan Gebauer auch die Ministrantengruppe und weitere Jugendliche dabei. "Ohne ein Netzwerk funktioniert die Sache nicht und dabei sollen die Jugendlichen mitbestimmen und gestalten", erklärt Stefan Gebauer.
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