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Mittwoch, den 7. Mai 2008
Partnerschaft der Menschen Jubiläumsfeier zu zehn Jahre Engen - Pannonhalma
Engen (mu). "Wir wollen keine Staaten miteinander verbünden, sondern Menschen vereinen". Dieser Gedanke von Jean Monnet, einem der Gründungsväter der Europäischen Gemeinschaft, wurde in den zehn Jahren der Städtepartnerschaft zwischen Engen und dem ungarischen Pannonhalma mit Energie, Tatkaft und viel persönlichen Engagement umgesetzt und gelebt. Wie freundschaftlich und lebendig diese Partnerschaft mittlerweile ist, zeigte sich auch bei der Jubiläumsfeier anlässlich der zehnjährigen Städtepartnerschaft. Dem herzlichen Empfang der ungarischen Gäste am Donnerstag folgte eine Reihe von Unternehmungen, damit die über 90 Besucher aus Pannonhalma die Feierlichkeiten in bester Erinnerung bleiben. Nach dem Konzert der beiden hochklassigen ungarischen Musiker Ëdám Siska (Pianist) und Antal Pusztai (Gitarrist) am Samstag im Städtischen Museum sowie dem Orgelkonzert mit dem Benedektiner Dr. Lukács Ëment und dem ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche begann die offizielle Zeremonie im Stadtgarten am Partnerschaftsbaum. Stilvoll umrahmt von der Bürgerwehr und den Engener Trachtendamen stimmte sie auf den Jubiläumsabend in der Stadthalle ein. Dort ließ man sowohl von ungarischer Seite wie aus Engener Sicht die Entwicklung dieser vielfältigen Partnerschaft noch einmal Revue passieren. Neben den intensiven Kontakte in den Bereichen Kultur, Sport, Bildung, Politik und Wirtschaft freute es beiden Seiten besonders, dass sich ein reger Austausch von Jugendlichen und Schulklassen beider Nationalitäten entwickelt hat. "Die jungen Menschen sind schließlich die Zukunft einer gelebten Partnerschaft und für sie sind die interkulturellen Erfahrungen in unserer globalen Welt wichtiger denn je", betonte Bürgermeister Johannes Moser. Dem stimmte Ferenc Bag—, seit zwei Jahren Bürgermeister von Pannonhalma vorbehaltslos zu. Er sei zwar nicht Augenzeuge der Partnerschaftsgründung gewesen, dürfe aber die Früchte genießen. Bag— sieht in dieser Freundschaft zwischen den Menschen der beiden Städte nicht nur ein Geschenk sondern auch eine dauernde Aufgabe, die gepflegt werden müsse. Er bezog auch die Gäste aus Engens französischer Partnerstadt Trilport in sein Schlusswort mit ein und wünschte den drei Städten "immer wahre Freundschaft in gegenseitiger Verehrung und Toleranz um Friede und Freiheit zu bewahren. Auch Trilports Bürgermeister Jean-Michel Morer überbrachte Glückwünsche zum Geburtstagsfest aus der französischen Partnerstadt und hob den europäischen Gedanken in der Vordergrund: "Wir sind Europäer weil wir es wünschen und an diesem Wunsch müssen wir zielstrebig und unaufhörlich arbeiten".
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