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Mittwoch, den 7. Mai 2008
Heiß
"Das wird ein heißer Sommer", befürchtet Ursula Boppel. Sie ist wohnt direkt am Engener Stadtgarten und würde gerne die lauen Abende genießen. Doch kaum steigen die Temperaturen, steigt auch der Lärm. "Jugendliche drehen Musik lauft auf, Alkohol fließt in Strömen - kann man denn da nichts machen außer die Polizei rufen?", fragte sie gestern in die Gemeinderatsrunde. Ein leidiges Thema, das alle Jahre wieder nicht nur in den Hegau-Gemeinden Anlass zu Klagen gibt, wußte Bernhard Maier, Ratsherr und hiesiger Polizeichef. Als Lösung schlug er vor, das Alkoholverbot im Bereich des Bahnhofes auf den Stadtgarten und die Spielplätze auszuweiten - das sei derzeit in Vorbereitung. Allerdings, gab Klaus Kaiser zu denken, könne man die Jugendliche nicht immer nur vertreiben und einschränken. "Denn langsam wird es eng für die Jungen. "Wo sollen sie denn hin?", so Kaiser. Ein Generationenkonflikt, der so einfach nicht zu lösen scheint. Zumal der Staat nicht die Aufgaben der Eltern übernehmen kann und soll, betonte Bürgermeister Moser. Nun strebt man eine Lösung gemeinsam mit dem Jugendgemeinderat und Kreisjugendpfleger Gebauer an, damit junge und älter Bürger den Sommer genießen können.
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