|
|
Mittwoch, den 7. Mai 2008
Mit Sprachen zum Erfolg Englisch alleine reicht nicht mehr aus
Englisch reicht in der Geschäftswelt nicht mehr aus. Zahlreichen Unternehmen gehen infolge mangelnder Fremdsprachkenntnisse Aufträge verloren, wie es eine Studie der Europäischen Kommission zeigt. Eine neue Generation von Fachkräften ist gefragt, die mehrere Fremdsprachen und solide Wirtschaftskenntnisse beherrscht. "l;Verkauft wird auf Englisch, gekauft am liebsten in der eigenen Muttersprache"l; - bestätigte neulich die Studie der Europäischen Kommission, die CILT, das britische Zentrum für Sprachen, durchgeführt hat. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass in etwa 11Prozent der rund. 945 000 exportorientierten Unternehmen Aufträge verloren gehen wegen Kommunikationshindernissen in Fremdsprachen. Zwischen Fremdsprachenkenntnissen und Exporterfolgen besteht ein klarer Zusammenhang. Vier Faktoren wurden ermittelt, die den nachhaltigen Erfolg im Auslandsgeschäft fördern: die bewusste Förderung der mehrsprachigen Kommunikation, die Einstellung von Muttersprachlern und von Mitarbeitern mit guten Fremdsprachkenntnissen (wie etwa Multilingual Management Assistants und Auslandsreferenten) und der Einsatz von Übersetzern und Dolmetschern. Englisch allein reicht im Beruf nicht mehr aus. In Osteuropa ist Russisch weit verbreitet, in weiten Gebieten Afrikas ist Französisch die Handelssprache und dasselbe gilt für Spanisch in Lateinamerika. Chinesisch ist selbstverständlich auch immer stärker auf dem Vormarsch. Kenntnisse der Kulturen und der Sprachen, kombiniert mit soliden Wirtschaftsgrundlagen bieten jungen Leuten einmalige Karrieremöglichkeiten. Viele Bildungseinrichtungen haben diese Chance wahrgenommen und bieten nun Studiengänge und Ausbildungen mit einem fremdsprachlich orientierten Profil an. zum Beispiel das Europa-Institut in Reutlingen. Dieses hat jetzt, der großen Nachfrage entsprechend, in der Studienausbildung zur/zum Multilingual Management Assistant / Europasekretär/in neben den traditionellen Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch auch Portugiesisch, Russisch und Chinesisch zur Auswahl. Die praxisorientierten Kenntnisse in Fremdsprachen werden durch Wirtschaftsgrundlagen, Office Management, EDV, sowie Soft Skills, wie Betriebspsychologie, Personalmanagement, Projektabwicklung, Etikette und Bewerbertraining abgerundet. Für den Zugang zu den Exportmärkten brauchen viele Unternehmen bestens geschulte Fachkräfte mit mindestens zwei Fremdsprachen. Deshalb orientiert sich die Studienausbildung zum/zur IBA - International Business Assistant, Export- und Auslandsreferent/in an den Chancen der Weltmärkte - wie es das Beispiel des Reutlinger Europa-Institutes zeigt. Hier werden zwei aus den oben genannten sieben Sprachen gewählt. Fremdsprachen zusammen mit fundierten Kenntnissen in den Kernbereichen Außenwirtschaft, praktische Exportabwicklung, International Business und Marketing, Import und Finanzierung führen nach zwei Jahren zum Abschluss als Export- und Auslandsreferent/in.
|
|
|