»Für Egoismen ist kein Platz«

| Stefan Mohr | Sport | Fußball
1. FC Rielasingen-Arlen
Der neu definierte und gewählte Kernvorstand des 1. FC Rielasingen-Arlen mit (v.R.) Präsident Peter Dreide, Sportvorstand Oliver Hennemann, Finanzvorstand Andreas Dietrich und Marketingvorstand Oliver Ley. swb-Bild: Archiv/stm

Klare Anweisungen und ein großer Wunsch beim 1. FC Rielasingen-Arlen

Rielasingen-Worblingen. Statt rassiger Oberligaspiele ruht wegen der Corona Pandemie aktuell wie in ganz Deutschland auch auf der Talwiese sogar der Trainingsbetrieb. Der Spielbetrieb ist vorerst bi 19. April eingestellt. Betroffen ist auch das Halbfinale im Rothauspokal gegen den VfR Stockach.  

»Unsere Spieler haben einen persönlichen Trainigskalender«, erklärt Oliver Ley aus dem Vorstandsteam des 1. FC Rielasingen-Arlen im Gespräch mit dem WOCHENBLATT. Dabei habe man drauf geachtet  - und den Spielern immer wieder deutlich gemacht -, dass das Training nicht in Gruppen abgehalten werden solle. Dabei sei Aufklärung ob der großen Ansteckungsgefahr oberstes Gebot, so Ley weiter.  

Natürlich würde wie auch an anderer Stellen, viel am Telefon geklärt und die Besprechungen per Video-Telefonie abgehalten, so das Vorstandsmitglied.  

Die fehlenden Zuschauereinnahmen seien wie bei allen anderen Sportvereinen natürlich ein großes Thema, erklärt Ley. Man wünsche sich von den Spielern einen Verzicht. Toll sei das Beispiel der Spieler von Borussia Mönchengladbach. Denn man werde das Thema nur solidarisch bewältigen, für Egoismen ist kein Platz mehr, macht Ley deutlich.  

Die Geschäftsstelle ist geschlossen und der Verein nur noch telefonisch erreichbar.

Am Freitagnachmittag erreichte ihn zudem die Nachricht, dass das Clubheim »Pilles Treff« ganz zumachen werde.

Wochenblatt @: Stefan Mohr

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