Das Jahresfinale der HSG Konstanz am Mittwoch gegen Emsdetten
"Positive Energie mitnehmen und nachlegen"

Patrick Volz | Foto: Patrick Volz im Einsatz für seine HSG. swb-Bild: Pisa/HSG
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Konstanz. Zu gerne hätte die HSG Konstanz nach dem 31:30-Sieg gegen den TV Großwallstadt direkt in Hamm nachgelegt. Doch die Partie an Weihnachten musste kurzfristig als reine Vorsichtmaßnahme abgesagt werden. Inzwischen wurden alle Spieler und Trainer der HSG negativ getestet: alle gesund. Somit steigt die HSG am Mittwoch, 20 Uhr, ein letztes Mal in den Ring und hat im Duell gegen den TV Emsdetten die Chance, wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gutzumachen. Die Partie wird ab 19.40 Uhr im kostenlosen Livestream auf www.hsgkonstanz.de/livestream mit zwei Kameraperspektiven, zwei Kommentatoren sowie Vor- und Nachberichterstattung übertragen.

Finale für dieses Jahr: Ein letztes Mal tritt die HSG Konstanz in 2020 an. Es kommt noch einmal zu einem spannenden Kampf gegen den direkten Tabellennachbarn TV Emsdetten, nachdem die HSG deprimierende Weihnachtstage hinter sich hat. 1200 Kilometer und drei Tage unterwegs für nichts. „Ärgerlich“, findet Linksaußen Patrick Volz, aber auch richtig. „Die Gesundheit geht vor.“ Dennoch war die Vorbereitung auf die letzte Aufgabe vor der Spielpause mit Anspannung und Spannungsabfall so alles andere als einfach. Wie auch für den TV Emsdetten, der nach einem Verdachtsfall im Umfeld der Mannschaft ebenfalls sein Weihnachtsspiel absagen musste und nun nach negativen Testergebnissen aufatmen durfte. Für Volz ist unter diesen besonderen Umständen besonders wichtig, sich auf sich und die Dinge, die man beeinflussen könne zu konzentrieren. Volz: „Wir bereiten uns auf jedes Spiel professionell vor und wollen das Maximale herausholen.

Die Bilanz gegen den nächsten Gegner spricht allerdings nicht für die Konstanzer. In fünf Begegnungen verließ Emsdetten viermal als Sieger das Parkett, so auch im letzten Dell am Schänzle, als die HSG nach schwacher Leistung mit 29:30 in letzter Sekunde durch einen Siebenmeter unterlag. Dies soll sich nicht noch einmal wiederholen, denn mit einem Erfolg könnte den Gelb-Blauen zur Spielpause im Januar noch der Sprung in die sichere Zone gelingen. „Wenn man die Spiele in dieser Saison sieht“, sagt Trainer Daniel Eblen, „kann man eigentlich schwer glauben, warum Emsdetten unten steht. Es zeigt, wie sehr alle kämpfen müssen.“ Mit Neuzugang Frederic Stüber von Erstligist Eulen Ludwigshafen konnte ein echter Leader verpflichtet werden, vor wenigen Tagen legte der Ex-Erstligist noch einmal nach und holte Rückraumspieler Alexej Demerza dazu.

Cheftrainer Eblen unterstreicht vor dem Kräftemessen mit dem Führenden der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga und Ex-Nationalspieler Aaron Zierke als Gegenspieler auf der Bank der Gäste die Bedeutung der Partie. „Wir versuchen jedes Spiel zu gewinnen. Beide Mannschaften werden dazu am Mittwoch ihre Chance sehen.“ Aufgrund einiger Ausfälle ruht dabei die Hoffnung wie schon zuletzt unter anderem auf den jungen Talenten, die gegen Großwallstadt erfolgreich Verantwortung übernommen hatten. Ein Zeichen, das er sich auch für Spiele erhofft, in denen die Leistungsträger dabei sind. „Ich wünsche mir, dass die Jungen auch dann zeigen, was sie im Training abliefern und Verantwortung annehmen. Das dürfen sie ruhig öfters machen.“

Wie etwa David Knezevic (19) und Patrick Volz (21), der bei fünf Versuchen fünfmal erfolgreich war, auf der linken Seite. Volz ist hochmotiviert zu zeigen, was er kann, verrät der Wirtschaftswissenschaft-Student. „Der Sieg war eine sehr gute Reaktion. Das war eine ganz andere Körpersprache“, die er für das „schwere und harte“ Spiel gegen Emsdetten ebenfalls erwartet. Der gebürtige Konstanzer ist klar in seiner Marschroute für die Begegnung gegen den inzwischen 34 Jahre zur 2. Bundesliga gehörenden Zweitliga-Dino: „Wir wollen die positive Energie aus dem letzten Auftritt mitnehmen und wollen nachlegen.“

Die Partie gegen Emsdetten wird ab 19.40 Uhr im kostenlosen Livestream auf www.hsgkonstanz.de/livestream mit zwei Kameraperspektiven, zwei Kommentatoren sowie Vor- und Nachberichterstattung übertragen.

- Andreas Joas

Autor:

Redaktion aus Singen

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