Verstärkung für den TuS

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Handball, Damen tuS Steißlingen
Annika Irmscher kommt vom SV Allensbach und wird künftig den TuS Steißlingen verstärken. swb-Bild: privat

Annika Irmscher wechselt vom SV Allensbach nach Steißlingen

 Steißlingen / Allensbach. Mit der Verpflichtung von Jungtalent Annika Irmscher vom SV Allensbach treibt der TuS Steißlingen seine Kaderplanungen weiter voran und hält an seiner Linie fest, auf junge und hungrige Spielerinnen aus dem Umland zu setzen.  

Annika hatte länger schon Kontakt zu Trainer Spoo und sich jetzt (nach einem Auslandsaufenthalt) bei ihm wieder gemeldet um sich endgültig für den Drittligisten aus dem Hegau zu entscheiden.   Bereits mit vier Jahren durfte Annika in die Ballschule des TSV Dettingen gehen, ehe sie zur E-Jugend dann zum SV Allensbach wechselte. Dort durchlief sie sämtliche Jugendmannschaften und spielte zuletzt in der A-Jugendbundesliga sowie in der 2. Mannschaft. Im Jahr 2018 schaffte sie über eine DHB Sichtung sogar den Sprung in die BW Auswahl. Später, zur Saison 2019/2020, zog es sie nach Lille (Frankreich) um ein Auslandsjahr zu absolvieren. Dort lebte sie in einer Gastfamilie und ging nebenher in eine französische Schule.

Sportlich tat sich ihr die Möglichkeit auf neben der Sprache, auch den französischen Handball kennen zu lernen. Sie schloss sich dem Team aus „Marcq Handball“ an und spielte fortan eine Saison in der französischen Oberliga. Jetzt, da sie wieder zurück in Deutschland ist, widmet sich die Gymnasiastin wieder der Schule und ihrem Abi, das sie im nächsten Jahr ablegen möchte.   „Nach fast 10 Jahren in Allensbach möchte ich persönlich und handballerisch etwas Neues beginnen und erfahren. In Steißlingen glaube ich, dass ich gut aufgehoben bin und einen weiteren Schritt nach vorne machen werde. Die Mannschaft, das Umfeld und der Steißlinger Weg haben mich überzeugt“, begründet die bald 18jährige ihren Wechsel.  

Vorrangiges Ziel für Trainer Spoo wird es sein, Irmscher an das höhere handballerische Niveau in der 3. Liga zu gewöhnen und sie in die Mannschaft zu integrieren. Der Trainer glaubt aber fest, das spielerische Potential und das Talent von Annika ausbauen und auf eine andere Ebene heben  zu können, so dass sie zu vielen Spielanteilen kommen kann.  

Jetzt muss sich nur noch die die Situation so zum Guten verschieben, dass ein kontinuierliches Trainieren möglich wird. Die Mannschaft und die Spielerinnen stehen buchstäblich in den Startlöchern und warten nur noch darauf, endlich wieder aktiv werden zu können.  Für Annika Irmscher bleibt derzeit leider nur, den direkten Kontakt zur Mannschaft von außen zu suchen und Mannschaft und Spielerinnen virtuell kennen zu lernen. Das muss in dieser Zeit einfach reichen, im Wissen, dass das natürlich kein Training und keinen persönlichen Kontakt zu Mitspielerinnen und Trainern ersetzen kann.  

 

 

Wochenblatt @: Ute Mucha

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