Vorgezogene Winterpause auf der Talwiese

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Winterpause FC Rielasingen-arlen
Dieses Jahr wird es auf der Talwiese in Rielasingen keine Oberliga-Spiele mehr geben. swb-Bild: mu

Unsicher ist auch, wann und wie der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird

Landkreis Konstanz / Rielasingen-Arlen. Auch die Oberligen im Südbadischen Fußballverband gehen in eine vorgezogene Winterpause. Dies gab der SBFV am Donnerstag bekannt.
Grund sind die Fortsetzung und die Erweiterung des November-Lockdowns bis zu den Weihnachtsfeiertagen, so dass es keine Lockerungen für den Amateursport geben wird. Deshalb werden nun auch in den Fußball-Oberligen Baden-Württemberg der Herren, Frauen und Jugend alle Spiele bis zum Jahresende abgesetzt. Davon betroffen ist unter anderem der FC Rielasingen-Arlen.

Dessen Sportvorstand Oliver Hennemann ist erst einmal erleichtert, dass nun diese Sachlage geklärt ist. »Wir haben schon damit gerechnet, dass wir dieses Jahr nicht mehr spielen werden. Nun wäre weitere Planungssicherheit wichtig, damit wir wissen, wann wir mit dem Training wieder beginnen können«, fasst er zusammen und hofft auf ein deutliches Signal vom Verband. Für Hennemann würde es angesichts der unsicheren Lage Sinn machen, nach der Rückrunde abzubrechen und über ein Play-Off-Finale die Saison zu beenden.

Darüber und über andere Varianten werde nun in den zuständigen Gremien des Verbands unter Einbeziehung der Vereine und der baden-württembergischen Nachbarverbände, sowie unter Berücksichtigung der jeweiligen behördlichen Verfügungslage diskutiert. Denn weiterhin unsicher ist, wann und unter welchen Voraussetzungen der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, heißt es in einer Pressemeldung des SBFV.

Sportlich zumindest ist die Mannschaft von Michael Schilling auf einem guten Weg: »Da steckt viel Potential drin«, betont Oliver Hennemann. Derzeit belegt das Team nach zwölf Spielen mit 22 Punkten Platz 6.
Weniger erfreulich sei dagegen die angespannte Finanzlage des Vereins. Durch Spielausfälle unter Corona-Bedingungen fehlen 30.000 bis 40.000 Euro in der Kasse. Hinzu kommen Forderungen an den Verein, sich mit einem erheblichen Teil an den Mehrkosten für die neue Tribüne zu beteiligen, erklärt Hennemann. 

Wochenblatt @: Ute Mucha

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