Leserbrief zur Windkraft im Hegau
Pest oder Cholera

Windkraft Hegau

Engen-Stetten. Zum Artikel des WOCHENBLATTs »Klares Votum für Windkraft am Staufenberg« erreichte uns folgender Leserbrief: »Stettener, wollt ihr lieber die Pest oder lieber die Cholera? Man sollte doch nicht gar so naiv und gar so anspruchslos auf das Abstimmungsergebnis in Stetten schauen. Es ist kein ›Klares Votum für Windkraft am Staufenberg‹, wie wider besseres Wissen behauptet wird. Sondern es ging nur darum, die 240-Meter-Turbine nicht gerade vor der Haustür zu haben. Bescheiden und hilflos haben sich deshalb die Stettener der Tengener Erzwingung eines vierten Windrades unterworfen. Die Turbine ist zwar etwas weiter weg als vorher, aber dafür sind’s jetzt zwei.
Fragen wir mal, wer davon etwas hat: Tengen und dem BM Schreier hat der BM Moser öffentlich eine anteilige Pachtentschädigung zugesagt, solarcomplex-Müller kriegt mit der 4. Windturbine mindestens 33 Prozent mehr als vorher und Moser kriegt ein Bürgeranhörungs-Image zur bevorstehenden BM-Wahl.
Alle gewinnen, nur der Hegau verliert! Wenn jetzt alle so happy sind, warum dann nicht gleich ›vorbildlich demokratisch‹? Oder anders gefragt: Wer hat hier wen verschaukelt? Die braven Stettener sind nicht die Gewinner. Aber wer sind die Verschaukler? Der tatsächliche Klimawandel ist hier nur ein Feigenblatt.«
Dr. Axel Wasmuth, Gailingen

Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

Autor:

Ute Mucha aus Moos

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