Die Ausstattung und Sanierung der Hochrheinhalle kommt voran
Vom Windfang bis zum Weinglas

Sanierung Hochrheinhalle
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  • Foto: Sanierung und Ausstattung der Hochrheinhalle kommt voran. swb-Bild: Gemeinde
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Gailingen. Der Teufel steckt oft im Detail. Dies bewahrheitete sich einmal mehr bei der jüngsten Sitzung des Gailinger Gemeinderats, als das Thema »Sanierung der Hochrheinhalle« in die nächste Runde ging. In der wurde die Vielzahl der notwendigen Entscheidungen deutlich aufgezeigt, die großteils im projektbezogenen Ausschuss gefällt werden. Sie reichten vom Windfang bis zum Weinglas, von Rasenstufen bis zur Farbwahl des Bühnenvorhanges.
Zügig zeigte Bürgermeister Heinz Brennenstuhl die Planung für den Außenbereich auf, der in zwei Abschnitten gestaltet wird. In diesem Jahr steht der Vorplatz der Hochrheinhalle für knapp 169.000 Euro zur Umsetzung an. Darin enthalten ist die grüne Umrahmung des Platzes, der zur Schule hin teilweise mit Sitzstufen abgegrenzt wird. »Wir wollen keinen Tag verlieren«, machte Brennenstuhl die Dringlichkeit deutlich, denn bis Mai diesen Jahres sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein.
Für den zweiten Abschnitt ist auf dem geräumigen Parkplatz ein Bereich für ein 40 Meter langes Festzelt vorgesehen, der multifunktional genutzt werden kann und mit einer Baumallee eingesäumt wird. »Der Platz kann je nach Ausführung richtig Geld kosten«, kündigte der Schultes die Maßnahme für 2019 an.
Mehr Diskussionsbedarf bestand bei der Inventarbeschaffung und der Ausstattung mit Sportgeräten. Für deren Anschaffung stellt die Gemeinde außerplanmäßig 20.000 Euro sowie einen Haushaltsrest in Höhe von 6.000 Euro für Kleingeräte in diesem Jahr und weitere 20.000 Euro in 2019 zur Verfügung. »Das ist ein guter Kompromiss«, betonte Heinz Brennenstuhl angesichts der umfangreichen Liste an benötigten Sportgeräten für einen ordnungsgemäßen Sportunterricht, mit dem auch Rektor Jochen Freiberg »mehr als zufrieden« wäre.
Allerdings gilt es noch, die Abstimmung mit Schule und Vereinen zu optimieren, um offene Fragen zu klären, wie etwa die Anzahl der benötigten Tischtennisplatten, die Unterbringung der Sportgeräte im Geräteraum oder die Anschaffung von verschließbaren Schränken. Dafür soll eine weitere Kommission mit Vertretern der Sportvereine, Lehrern, Gemeinderat und Vereinssprecher Manfred Werner sowie Dieter Rihm von der Verwaltung gegründet werden.

Autor:

Ute Mucha aus Moos

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