Arbeitsgruppe soll sich mit Namen für neue Schule beschäftigen
Auf der Suche nach einem Namen

Neubau Schule
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  • Foto: Den Entwurf für das neue Schulgebäude in Gottmadingen gibt es schon, ein Name soll noch gefunden werden. swb-Grafik: Archiv/ Gemeinde Gottmadingen
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Gottmadingen. Die Gemeinde Gottmadingen hat sich mit dem Neubau der Schule wahrlich ein Jahrhundertprojekt vorgenommen. Die alte Eichendorff-Schule soll abgerissen werden, um Platz zu machen für Wohnbau. Damit könnte auch der Name Eichendorff-Schule verschwinden, denn als Ersatz entsteht beim Sportplatz ein komplett neues Schulgebäude. Direkt am dem namenlosen Weg. Damit es der neuen Schule nicht geht wie besagtem Weg an dem sie liegt, hat der Gemeinerat sich dazu entschlossen einen Wettbewerb auszuloben um einen Namen für die neue Schule zu finden.

Dazu soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden, die sich mit den aus der Bevölkerung eingereichten Namensvorschlägen befasst. In der Arbeitsgruppe sollen je ein bis zwei Vertreter des Lehrerkollegiums und der Schulleitung, der Schülerschaft, des Gemeinderats, aus dem FöKuHei und der Gemeindeverwaltung und aus der örtlichen Wirtschaft vertreten sein. »Meiner Meinung nach wäre es wichtig auch Wirtschaftsvertreter mit im Boot zu haben, schließlich ist die Schule auch eine Ausbildungsstätte für zukünftige Fachkräfte hier in der Region«, betonte Bürgermeister Dr. Michael Klinger.

Die Arbeitsgruppe soll die eingereichten Vorschläge sondieren und bewerten, um dem Gemeinderat schließlich die besten drei Vorschläge zur endgültigen Entscheidung vorzulegen. »Es wäre natürlich theoretisch möglich, dass dabei auch wieder der alte Name herauskommt, sofern dieser aus der Bevölkerung eingebracht wird«, erklärte Klinger. Gemeinderat Florian Schönle merkte an, dass der Name Eichendorff-Schule auf jeden Fall als Vorschlag gesetzt sein sollte. Sozusagen als vierter Vorschlag zu den dreien, die dem Gemeinderat von der Arbeitsgruppe vorgelegt werden. Der Rat stimmte allerdings mehrheitlich gegen diesen Vorschlag mit der Begründung, dass wirklich alle Vorschläge aus der Bevölkerung kommen sollten und ja durchaus die Möglichkeit bestehe, dass sich der alte Name in dem Prozess wieder durchsetzen könnte.

Der Vorschlag des Bürgermeisters, für die besten drei Namensvorschläge Preise auszuloben fand eine breite Zustimmung im Gemeinderat. Nachdem die entsprechenden Beschlüsse nun gefasst sind, könnte es in Bezug auf die Namensfindung bereits im Herbst eine Entscheidung geben.

- Dominique Hahn

Autor:

Redaktion aus Singen

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