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In allen Farben

Mundschutz Ekkehard-Realschule HJW
Erfreut über das Engagement der Ekkehard-Realschule Singen nahm Berufstherapeutin Martina Niehl die selbstgenähten Mundnasenschutz von Schulleiterin Patricia Heller-Tassoni entgegen und bedankte sich im Namen des Hegau-Jugendwerks. swb-Bild: Rinninsland

Selbstgenähte Mundnasenschutz von der Ekkehard-Realschule Singen für das Hegau-Jugendwerk in Gailingen

Gailingen.  In der aufgrund der Corona-Pandemie anberaumten unterrichtsfreien Zeit, hatte Mariana Lohr, Lehrerin der Ekkehard-Realschule Singen, auf der gut besuchten Website der Schule Anfang April folgenden Aufruf gestartet „Wir wollen helfen Masken herzustellen und DU kannst das auch“. Das Tüpfelchen auf dem i waren gleich zwei von ihr eigens erstellte Nähanleitungen, die als Download zur Verfügung gestellt wurden. Eine für absolute Nähanfänger, eine für Fortgeschrittene.

Die Initiative stieß auf viele offene Ohren bzw. fleißige Hände und wurde auch von Schulleiterin Patricia Heller-Tassoni tatkräftig unterstützt. In allen Farben wurden zahlreiche Mundnasenschutz genäht, von denen rund 500 Stück dem Hegau-Jugendwerk in Gailingen, einem neurologischen Krankenhaus und Rehabilitationszentrum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gespendet wurden.

Frau Lohr wusste von ihrer Mutter, welche als Erzieherin mit überwiegender Lehrtätigkeit im Hegau-Jugendwerk tätig ist, von dem Bedarf an Mundnasenschutzmasken. So kam ihr die Idee diese Einrichtung zu unterstützen.

Im Hegau-Jugendwerk war die Freude groß. Nicht nur über die zahlreichen gespendeten Mundnasenschutzmasken, die hier Tag täglich zum Einsatz kommen, sondern auch über das großartige Engagement aller, die sich in vielen ehrenamtlichen Stunden in der unterrichtsfreien und dennoch nicht lernfreien Zeit, für das Hegau-Jugendwerk an die Nähmaschine gesetzt haben.

Laut Schulleiterin Patricia Heller-Tassoni wurde auch für die Schülerinnen und Schüler genäht. Sollten Schülerinnen und Schüler ihre Maske zu Hause vergessen haben oder noch eine Maske zum Verbleib in der Schule benötigen, kann die Schule helfen.

 

 

Wochenblatt @: Ute Mucha