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Netzwerktag als Gründungssignal

Netzwerktag
Netzwerktag

15 Migrantenorganisationen wollen enger zusammenarbeiten

Singen.  Am vergangenen Samstag kamen zahlreiche VertreterInnen von insgesamt 15 Migrantenorganisationen aus verschiedenen Herkunftsländern und Kulturen in der Stadthalle Singen zusammen. Der Verein inSi e.V. hatte im Rahmen des Landesprojekts „Migrantenorganisationen stärken und vernetzen“ zu der Gründung des Interkulturellen Netzwerk Singen eingeladen.

Oberbürgermeister Bernd Häusler und Bürgermeisterin Ute Seifried und die Stabsstelle Integration der Stadt Singen nahmen an der Netzwerkgründung teil und brachten ihre Unterstützungsbereitschaft zum Ausdruck. Handan Kaymak vom Forum der Kulturen Stuttgart führte durch den Tag.

Allen Beteiligten war klar, dass eine Zusammenarbeit der verschiedenen Migrantenorganisationen notwendig ist, um die oft sehr ähnlichen Anliegen und die gemeinsamen Kräfte der verschiedenen Organisationen und Gruppen zu bündeln. Zum Abschluss des Treffens haben sich VertreterInnen aus verschiedenen Organisationen und Herkunftsländern gemeinsam mit der Stabsstelle Integration der Stadt Singen und inSi e.V. in einer Steuerungsgruppe zusammengeschlossen.

Bei einem weiteren Treffen, das bereits für die zweite Novemberhälfte geplant ist, will man sich über die und die konkreten weiteren Schritte verständigen. Als Beispiele wurden Kontaktaufnahmen mit Vertretern von politischen Parteien genannt, die gemeinsame Organisation von Vereinsjubiläen sowie einer gemeinsamen Interkulturellen Woche und die Einrichtung internationalen Sprachcafés.

Der Netzwerktag war der Startschuss für einen wichtigen Prozess, für den es einen langen Atem braucht. Die Stabsstelle Integration setzte sich dafür ein, dass dieser Prozess auch weiterhin von Handan Kaymak begleitet wird. „Ob es jetzt in einen Hundert-Meter-Lauf oder in einen Halbmarathon geht“, hängt vom Engagement aller Beteiligten ab, sagte Schlagowsky-Molkenthin von der Stabsstelle Integration. „Aber das Ziel ist erst erreicht, wenn sich alle Migrantenorganisationen im Netzwerk gut vertreten fühlen.“

Wochenblatt @: Oliver Fiedler