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Sparkasse wechselt die Währung

Spendenübergabe Sparkasse Engen-Gottmadingen Engener Tafel
Die Mitarbeiter der Engener »Tafelrunde« freuen sich über die Maskenspende (v.l.): Oliver Rösner (Sparkassendirektor), Monika Lang (Engener Tafel), Andrea Grusdas (Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Engen-Gottmadingen), Rosa Post (Engener Tafel), Udo Engelhardt (1. Vorsitzender der Tafeln im Landkreis Konstanz), Brigitte Ossege-Eckert (Caritas e.V. Singen-Hegau) und Ruth Stark (Leiterin Engener Tafel). swb-Bild: Sparkasse Engen-Gottmadingen, Matthias Watermann

1.500 FFP2-Schutzmasken für die Engener Tafel

Engen. Eine Spende der etwas anderen Art erhielten die Verantwortlichen der Engener Tafel am Donnerstagnachmittag aus den Händen der Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Engen-Gottmadingen, Andrea Grusdas.

Anstelle eines Schecks wurden 1.500 FFP2-Schutzmasken überreicht, da diese in der jetzigen Phase der Pandemie von besonders großer Bedeutung sind. Seit der weltweiten Verbreitung des Corona-Virus werden die Tafeln vor immer neue und große Herausforderungen gestellt. Modifizierte Konzepte der Lebensmittelausgabe müssen wegen vieler notwendiger Umstellungen umgesetzt werden. Umso wichtiger ist und bleibt freiwilliges Engagement als Herzstück der Tafel-Arbeit.

Daher sollen die Masken sowohl die Gesundheit der vielen Ehrenamtlichen wie auch der 250 Kunden in Engen schützen, um die weitere Arbeit der Tafel sicherzustellen. Und dazu ist schnelle und unkonventionelle Hilfe notwendig. Die aktuelle Situation ist für viele Menschen ohnehin schon eine immense Belastung. Ob im Nahverkehr oder in anderen öffentlichen Einrichtungen - die Schutzmasken sind mittlerweile Teil unseres öffentlichen Bildes. Und die FFP2-Masken gehen dabei zusätzlich ins Geld.

Besonders davon betroffen sind viele ältere Menschen in der Grundsicherung, Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose und Menschen mit Behinderungen, die auf finanzielle oder anderweitige Unterstützung angewiesen sind. »Daher ist es wichtig, dass wir in dieser Krise zwar Abstand halten, jedoch gleichzeitig sozial näher zusammenstehen. Wir wollen damit ein Zeichen setzen. Aus diesem Grund haben wir auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sparkasse Schutzmasken zur Verfügung gestellt«, erklärte Grusdas. »So können wir für die Menschen in unserer Region einen kleinen Teil zur Reduzierung der gefährlichen Übertragung beitragen«.

Wochenblatt @: Graziella Verchio