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17 Autos aus der Poserszene stillgelegt

Tuning Kontrolle
Wie schon an den letzten Wochenenden wurden auch am Freitag und Samstag intensive Kontrollen in Singen bezüglich der Tuner- und Poserszene durchgeführt. swb-Bild: of/ Archiv

Wieder intensive grenzübergreifende Kontrollen in Singen

Singen. Die Stadt Singen, das Polizeipräsidium Konstanz, die Kantonspolizei Zürich und ein Sachverständiger des TÜV Singen haben am vergangenen Wochenende insgesamt 17 Autos stillgelegt, wurde nun am Montag bekannt gegeben.  Freitag- und Samstagabend fand erneut ein Einsatz mit über 30 Kräften gegen die Autoposerszene statt – auch in der Singener Innenstadt wurde dabei kontrolliert, weil viele Ausweichfahrten vorgenommen wurden.

Priorität der Einsatzmaßnahmen waren Autoposer und Tuner, die Ordnungsstörungen und Straftaten begehen und ihre Fahrzeuge unzulässig verändert haben. Für die Kontrollen waren wieder speziell geschulte Kolleginnen und Kollegen des Polizeipräsidiums Konstanz und der Kantonspolizei Zürich im Einsatz. Insgesamt wurden an beiden Tagen über 100 Fahrzeuge kontrolliert. Bei 19 Fahrzeugen lohnte sich eine genauere Kontrolle. Sie waren so verändert, dass es zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führte. 17 Fahrzeuge wurden noch vor Ort stillgelegt und mussten teilweise abgeschleppt werden. Diese wurden derart verändert, dass von ihnen unter bestimmten Umständen eine Gefahr für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer ausgegangen wäre, so die Polizei. 

Bei über der Hälfte der stillgelegten Fahrzeuge handelte es sich um Autos mit Schweizer Zulassung. Diese hohe Zahl ist unter anderem auf die Zusammenarbeit mit der Schweizer Polizei zurückzuführen, wird in der Bilanz vermerkt.

Bereits am vergangenen Wochenende wurden diese Maßnahmen durchgeführt. Die Stadt Singen und das Polizeipräsidium Konstanz werden auch weiterhin an Kontrollen mit Beteiligung der Schweizer Kolleginnen und Kollegen festhalten und Verstöße konsequent sanktionieren, wurde nun angekündigt.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler