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Aach-Erlebnis bleibt im Plan

SPD Stadtpark
Die Delegation der SPD-Fraktion bei ihrer Tour durch das Laga-Gelände mit Michael Schneider von Grün und Gewässer im Schaffhauser Kräutergarten. swb-Bild: of

SPD-Fraktion auf Sommertour durch das Laga-Gelände

Singen. Gleich zwei Touren durch Singen hat die SPD-Fraktion des Singener Gemeinderats mit Interessierten zu aktuellen Projekten in der Stadt durchgeführt. Während in der letzten Woche die Wohnbauprojekt »Hofquartier« an der Hauptstraße, am Herz-Jesu-Platz und am Malvenweg in vielen Details vorgestellt wurden, ging es am Montagabend durch das ehemalige Landesgartenschau-Gelände, das noch viele Elemente der »Laga 2000« enthält, wenn man genau hinschaut.

Michael Schneider, der Leiter der Abteilung Grün und Gewässer im Singener Rathaus erläuterte den großen Aufwand der für die Pflege des Geländes betrieben werde, um den Charakter als »Park« zu erhalten. Und der Park ist auch gut in Schuss, wie die Mitglieder der SPD-Fraktion in Augenschein nehmen konnten. Gesucht werden freilich dringend Paten für den »Bauerngarten« wie den Senkgarten neben dem Schaffhauser Kräutergarten, weil  hier Aufwand zu groß wäre. Das viel Einsatz nötig ist, machte Hans-Peter Storz als zweiter Vorsitzender des Stadtpark-Fördervereins anhand des Schaffhauser Kräutergartens deutlich. Der Verein wollte dieses Jahr eigentlich ein Kräuterfest feiern um für dieses derzeit gepflegte Kleinod zu werben und auch eine Alternative zu entwickeln angesichts des im letzten Jahr erstmals durchgeführten Singener Weinfestes, das doch den Kalender besetz. Allerings fiel dieses wie auch das Weinfest ja dem Corona-Lockdown zum Opfer.

Auch in Corona-Zeiten stehe die Stadt zur Idee der zugänglichen Aach, betonte Schneider zum Abschluss des Rundgangs. Das Geld für die Planung eines Bereichs im Laga-Gelände für dieses Jahr bleibe trotz Haushaltssperre eingestellt. Dafür soll der Uferbereich abgeflacht und gefahrloser zugänglich gemacht werden.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler