Abschlussfeier im Gymnasium Engen
Abi in der Tasche und gute Perspektiven

Abi Abschlussfeier Gymnasium Engen | Foto: Sie haben ihr Abitur in der Tasche und die gute Perspektiven für die Zukunft: die 51 Absolventinnen und Absolventen des 6. Abiturjahrgangs des Engener Gymnasiums.
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Engen. Freudige Erwartung lag in der Luft, als die 51 Absolventinnen und Absolventen des 6. Abiturjahrgangs des Engener Gymnasiums sich zur feierlichen Verabschiedung zusammen mit ihren Eltern am vergangenen Mittwoch in der Aula einfanden.
von Uwe Johnen
Stolz können die Engener Abschlussschüler nun sein - der Jahrgang erarbeitete sich eine Durchschnittsnote von 2,4. Insgesamt wurde elf Mal eine Eins vor dem Komma verteilt und Florian Stotz erreichte sogar die Traumnote 1,0. Als Preis erhielt er den literarischen Scheffelpreis im Fach Deutsch, sowie die Fachpreise für die Fächer Englisch, Mathematik und Geschichte sowie einen Preis für herausragende Leistungen in Naturwissenschaften. Ebenfalls durfte sich Aileen Schmidle über den Fachpreis Geschichte freuen, so wie Flavia Qaja über den Chemie-Preis. Leonie Rudisile wurde mit dem Fachpreis der evangelischen Religion geehrt.

In seiner Feierrede streifte Schulleiter Thomas Umbscheiden zahlreiche Themen, die er den jungen Menschen mit auf den Weg geben wollte. Jetzt begänne die Chance, sich auf das zu konzentrieren, was man mag, und müsse nicht mehr Fächer lernen, die man nicht so mag, hob er hervor. Da nun jeder sein Reifezeugnis erhalten habe, müsse jeder seine Reife zeigen. Reif sei, wer erwachsen sei und Mut habe, auf eigenen Beinen seinen Weg zu meistern. Aus seinem Lieblingsfilm »Der Club der toten Dicher« ging er kritisch auf die vier Grundprinzipien »Tradition, Disziplin, Ehre und Leistung« ein, um sie den klassischen Kardinaltugenden »Klugheit, Besonnenheit, Gerechtigkeit und Tapferkeit« gegenüberzustellen. Damit leitete er auf die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete über, die zumindest tapfer und gerecht gewesen sei, als sie die in Seenot befindlichen Flüchtlinge rettete.

Wohlwollend sein, immer wieder Brücken bauen und über den eigenen Tellerrand blicken, sei Umbscheiden ein besonderes Anliegen und an der Schule hätte Abschottung, Nationalismus und Protektionismus nicht auf dem Lehrplan gestanden. »Wir haben immer wieder versucht, euch Horizonte zu öffnen«. Auch Bürgermeister Johannes Moser gratulierte in einer spritzigen Rede den Absolventen und warb bei den Eltern darum, ihre Kinder weiterhin zu unterstützen, denn gerade im Studium sei dies notwendig.

»Es gab noch nie so viel Perspektive wie heute. Die Welt steht offen. Wir brauchen euch, die gut ausgebildet sind«, blickte der Bürgermeister hoffnungsfroh in die Zukunft. Er sprach von den Herausforderungen, die kommen würden, allen voran die Digitalisierung. Sie werde schnell kommen und nicht vergleichbar sein mit der Industrialisierung. Dem Bürgermeister lagen allerdings weitere Themen auf dem Herzen, beispielsweise der Umgang mit Ökologie. Er lobte die Schüler, die sich in »Fridays for future« für eine bessere Klimapolitik eingesetzt hatten. Doch Umweltschutz begänne bei jedem einzelnen zuhause, mahnte er.
Umrahmt wurde die Feierlichkeit durch die stimmungsvoll spielende Big Band des Gymnasiums unter der Leitung von Alexandra Moser.

Autor:

Ute Mucha aus Moos

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