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Abschied, Festschrift und Sanierung

Altkatholiken Festschrift
Bei der Vorstellung der Festschrift der Altkatholiken (v.l.): Pfarrer Robert Geßmann, Stadtarchivarin Britta Panzer und OB Bernd Häusler. swb-Bild: stm

Ein besonderes Jahr für die Altkatholiken

Singen.  Als kleine, aber feine Gemeinde bezeichnete Oberbürgerbürgermeister Bernd Häusler die Altkatholiken bei der Übergabe der Festschrift „100 Jahre Alt-Katholische Kirche Singen“ am Donnerstag in St. Thomas. Und diese hat in diesem Jahr wahrlich viel zu tun.  

Nach sechsjähriger Amtszeit wird Pfarrer Robert Geßmann, der am vergangenen Sonntag verabschiedet wurde, aus familiären Gründen nach Dortmund wechseln und dort zum 1. Mai seine neue Gemeinde übernehmen. Ab dann erfolgt eine vierwöchige Ausschreibung der vakanten Pfarrstelle. Nach der Vorstellung erfolgt die Wahl des neuen Pfarrers durch die Gemeindeversammlung der Altkatholiken. Natürlich wird bis dahin regelmäßig der Gottesdienst in St. Thomas gefeiert werden.

In diesem Jahr steht zudem die aufwändige Sanierung der Kirche an. 300.000 Euro sind hierfür vom Bistum bereitgestellt worden, betonte Pfarrer Geßmann. Die Gemeinde selbst soll 70.000 Euro aufbringen, für die erste kleiner Beträge schon eigegangen seien. Kirche und das benachbarte Pfarrhaus stehen bekanntlich unter Denkmalschutz. Das Chorgestühl aus dem 17. Jahrhundert stammt von der Kirche aus dem Hohentwiel. Für 2019 steht schließlich die Orgelsanierung für gut 23.000 Euro an. Die Hälfte der Summe für die älteste Orgel in der Singener Innenstadt kommt die Sparkassen-Stiftung auf.

Die Festschrift „100 Jahre Alt-Katholische Kirche Singen ist gegen eine lautlose Spende, nach dem Gottesdienst oder im Pfarrhaus erhältlich. Auf 24 Seiten bietet sie neben den Grußworten des Bischofs und des Oberbürgermeisters einen chronologischen Überblick und natürlich den Festvortrag von Stadtarchivarin Britta Panzer.

Wochenblatt Redakteur @: Stefan Mohr