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Abstecher zur erneuerbaren Energie

Andreas Schwarz Solarpark Mooshof
Bei der Führung durch den Solarpark Mooshof bei Stockach-Wahlwies (von links): Eberhard Koch (Vorsitzender BUND-Kreisverband Konstanz), Andreas Schwarz (Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag), Landtagsabgeordnete Dorothea Wehinger, Kreisrat Siegfried Lehmann, Kai-Steffen Frank (BUND-Projektleiter Schutzgebietsbetreuung). swb-Bild: ml

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Andreas Schwarz, hat den Solarpark Mooshof besucht.

Stockach-Wahlwies. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Andreas Schwarz, hat gemeinsam mit der Landtagabgeordneten Dorothea Wehinger das Naturschutzgebiet Mindelsee sowie die Freiflächen-Solaranlage Mooshof besucht.

Schwarz hatte seinen Tag im Naturschutzgebiet Mindelsee bei Radolfzell begonnen und sich die einmaligen Naturschätze in diesem unberührten Gebiet vom Projektleiter Schutzgebietsbetreuung des BUND, Kai-Steffen Frank, zeigen lassen. Frank betonte, dass das Schutzgebiet eine knapp 50-jährige Erfolgsgeschichte vorweisen könne. Der Mindelsee sei ein besonders wertvolles Rückzugsgebiet für Arten und ein Areal, wo sich mit die größten Bestände einzelner Arten in Baden-Württemberg, die gefährdet seien, finden ließen.
Wie der Projektleiter berichtete, sei das Gebiet Mindelsee bei Andreas Schwarz auf eine sehr gute Resonanz gestoßen. Er hob jedoch auch hervor: »Um den Mindelsee zu fördern, müssen wir uns an alle Fraktionen zugleich sowie an Stifungen wenden.«
Um Sonnenenergie ging es beim Besuch des Solarparks Mooshof bei Stockach-Wahlwies. Der Vorsitzende des BUND-Kreisverbandes Konstanz, Eberhard Koch, erläuterte Schwarz, dass die Wiesen, auf denen die Photovoltaik-Einheiten stehen, »wie zu Omas Zeiten« bewirtschaftet würden, also ohne Düngung. Auch gebe es keine konventionelle Mähmethoden unter den Photovoltaik-Einheiten. Die Winterweide sei im vergangenen Jahr mit Schafen abgeweidet worden. Der Einsatz von natürlichen Methoden bei der Pflege der verwendeten Flächen wurde dem Fraktionsvorsitzenden so direkt vor Ort nahegebracht.

Wochenblatt @: Marius Lechler