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Alles Rot an Radweg-Baustelle auf der Höri

Radweg L 192
Viel Rot gibt es ab Montag entlang der Radweg-Baustelle bei Öhningen - aus Gründen der Arbeitssicherheit, wie das Regierungspräsidium mitteilt. swb-Bild: Archiv

Mehrere kurzzeitige Vollsperrungen und ausgedehnte Rotphasen ab Montag auf der L 192

Öhningen. Der Bau des Radweges zwischen Öhningen und dem Ortsteil Wangen schreitet weiter voran: Derzeit wird in Kattenhorn an der L 192 zwischen Einmündung Oberhaldenstraße und Einmündung Schloßstraße gebaut, iformiert das Regierungspräsidium.  Die Landesstraße ist dort schon halbseitig gesperrt. Weil am Ortseingang Wangen ein Stützbauwerk gebaut wird, ist die L 192 auch dort derzeit nur halbseitig befahrbar.
Beim Abschnitt in Kattenhorn werden nun ab Montag, 24. Juni, die Bordsteine entlang der Fahrbahn gesetzt, kündigt die Bauleitung an. Anschließend werden bereits die Asphaltschichten eingebaut. Aufgrund neuer Arbeitsschutzrichtlinien muss die Landesstraße deshalb halbseitig, zeitweise sogar komplett gesperrt werden.

Um eine dauerhafte Vollsperrung vermeiden zu können, hat sich das RP dazu entschlossen, bei Arbeiten in der Nähe des vorbeifahrenden Verkehrs beide Ampeln jeweils für etwa 15 Minuten auf Rot zu stellen. Es werde jedoch versucht, die Rotphasen so kurz wie möglich zu halten, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).

Die Arbeiten innerhalb dieses kritischen Bereiches, welches ein Dauerrot innerhalb diesen Abschnittes mit sich zieht, sollen bis zum Donnerstag, 11. Juli abgeschlossen sein. Zwischen 24. Juni und 11. Juli werde es auch Tage geben, an denen es keine Arbeiten im betroffenen Bereich gebe und somit keine Schaltungen auf Dauerrot notwendig sei. Dann könne der Verkehr entsprechend im Wechsel an der halbseitigen Sperrung entlang fahren. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbehinderungen.

Und noch eine gute Nachricht: Die mehr als 150 Jahre alte Rosskastanie an der L 192 mit dem mächtigen Stammumfang von 3,70 Meter muss doch nicht gefällt werden, wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) berichtet.

Bei einer Untersuchung nach einem starken Sturm im August 2018 kam der beteiligte Gutachter wegen frischer Schäden zu dem Schluss, dass der Baum mittelfristig nicht mehr standsicher sei. Nun war es jedoch aufgrund aktueller Erkenntnisse möglich, den historischen Baum doch zu erhalten.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler