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Auf »Du« mit dem Raum und der Kunst

Bach Pfrieger
Plastiker Jörg Bach, Laudator Thomas Warndorf, Zeichnermaler albertrichard Pfrieger und den Stubengesellschaft-Vorsitzende Gabi Schupp bei der Vernissage im in der Engener Museumskirche. swb-Bild: of

albertrichard Pfrieger und Jörg Bach im Museum Engen beim Kunstverein

Engen. Ein erstes großes Kunst-Highlight hat die Engener Stubengesellschaft mit ihrem Projekt »Sag’ du ich sage ja« im Museum gesetzt - eine spannende Komposition mit zwei Handschriften.
Zwei schon in sich durch ihr originäres Werk schon höchst interessante Künstler, der inzwischen auf der Höri verortete albertrichard Pfrieger und der in Mühlheim an der Donau ansässige Plastiker Jörg Bach kommen hier zum inspirierten Tête-à-Tête zusammen, bei dem das »Du« schnell spürbar wurde.

Laudator Thomas Warndorf schilderte zur Vernissage seine Eindrücke vom Aufbau der Ausstellung, zu dem beide Künstler einen Vorrat ihrer Werke mitgebracht hatten, mit den sie nun die vielen ganz besonderen Winkel der ehemaligen Klosterkirche Schritt für Schritt mit Kunst und eben Raumgefühl und Perspektiven besetzten, auf der anderen Seite zwischen ihren Stilen eine Komposition für den Besucher aufbauten, die dieser nun beim durchschreiten der Kunstpositionen mit seinen Sinnen erfassen kann. Bachs Stahlplastiken, die er schon seit rund 25 Jahren zur Marke mit absolutem Wiedererkennungswert gemacht hat laden ein, sie zum umgehen um »den« Standort der idealen Perspektive zu ermitteln setzen Fixpunkte in die Räume und an Wände, bis zu seinem förmlich in die Wand geklebten »Neuland«. begrüßt werden die Besucher dageben von einer Materialorgie von Pfrieger, deren Schwarz die Besucher förmlich in sich hineinsaugen will. Die weiteren malerischen Farben, kann man entdecken, je weiter man entlang der Farbflächen mit den von Pfrieger zu seiner Marke gemachten und am Boden liegend gesetzten zeichnerischen Bewegungen vordringt. Das »Du« verbindet hier nicht nur zwischen Kunst und Raum, sondern ganz schnell auch mit dem Betrachter.
Die Ausstellung wird noch bis zum 16. Februar im Museum von der Stubengesellschaft gezeigt. Geöffnet ist Dienstag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler