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„Bald steht die Bodenseegürtelbahn unter Strom“

Gürtelbahn
Bis in sieben Jahren könnte die Gürtelbahn am See elektrisch sein, kündigte nun Verkehrsminister Winfried Hermann am Freitag in Stuttgart an. swb-Bild: db regio

Grüne Landtagsabgeordnete begrüßen Initiative von Verkehrsminister Winfried Hermann

Radolfzell/ Stuttgart. Die Grünen Landtagsabgeordneten Abgeordneten Dorothea Wehinger und Nese Erikli begrüßen die Offensive von Verkehrsminister Winfried Hermann, wonach in den nächsten zwei Jahrzehnten nahezu das komplette Südwest-Schienennetz elektrifiziert werden soll.

„Im High-Tech-Land Baden-Württemberg muss das ganze Schienennetz unter Strom stehen. Es ist gut, dass die grün-geführte Landesregierung die Elektrifizierung energisch vorantreibt und dafür richtig viel Geld in die Hand nimmt. “Der Ausbau wird in drei großen Stufen vorangetrieben, erklärt Wehinger. „Ich freue mich, dass die Bodenseegürtelbahn Radolfzell- Friedrichshafen mit Abzweig Stockach es in die zweite Tranche geschafft hat und bis 2025 komplett elektrifiziert sein soll“, so Nese Erikli.

„Diese Strecke hat eine große Bedeutung für die Region.“ Der Ausbau empfiehlt sich laut Dorothea Wehinger auch deshalb, weil mit der Bodenseegürtelbahn der Lückenschluss im elektrischen Netz zwischen Hochrheinbahn und Südbahn erfolgen wird.

„Sämtliche Investitionen in die Elektrifizierung verbessern die gute Umweltbilanz des Schienenverkehrs“, freut sich Wehinger. Zudem steigerten sie die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene gegenüber anderen Verkehrsträgern. Die Kosten für die gesamte Elektrifizierungs- Offensive belaufen sich auf weit mehr als eine Milliarde Euro. Den größten Teil übernimmt der Bund, das Land wird sich mit mehreren Hundert Millionen Euro beteiligen.

Das Schienennetz in Baden-Württemberg umfasst rund 4.100 Kilometer, von denen derzeit erst rund 60 Prozent elektrifiziert sind.

Die Kosten für die gesamte Elektrifizierungs-Offensive belaufen sich auf weit mehr als eine Milliarde Euro. Den größten Teil übernimmt der Bund, das Land wird sich mit mehreren Hundert Millionen Euro beteiligen, informierte Nese Erikli zusätzlich.

 

 

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler