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Begegnungen mit Literatur

Jochen Kelter
Jochen Kelter kommt nach Singen. swb-Bild: Fraktura Verlag Zagreb

Deutsch-schweizerische Lyriker, Essayist und Erzähler Jochen Kelter kommt nach Singen

Singen. Das Kunstmuseum Singen nimmt am Freitag, 23. Oktober, die zeitweise ausgesetzte Veranstaltungsreihe »Kunst&Live« wieder auf und lädt inmitten der Ausstellungsräume zur Begegnung mit Literatur ein. Gast der Veranstaltung, die das Kunstmuseum Singen in Kooperation mit den Bibliotheken Singen anbietet, ist der deutsch-schweizerische Lyriker, Essayist und Erzähler Jochen Kelter.

Auf dem Programm steht dessen jüngst im Caracol-Verlag Warth erschienene Lyrikband »Fremd bin ich eingezogen«. Das Publikum erwarten Auszüge aus dem in zehn Zyklen komponierten Band, in dem Kelter durch Zeiten und Räume, Landschaften, menschliche Schicksale, Kämpfe und Kriege streift.
In seinen Gedichten spürt der weitgereiste und stets politisch engagierte Schriftsteller den Bruchlinien der Geschichte auf, nimmt er die Verheerungen des Kolonialismus in den Blick oder sieht, wie alte Dämonen wieder die Köpfe heben.

Schreibend führt er auch Dialoge mit anderen: Politiker, Schriftsteller, Künstler. Dazwischen hin und wieder ein stilles Zwiegespräch mit der Landschaft.
Das Glück: Oasen-Momente in einer entgleisten Welt. Poesie soll kein Luxusgut sein, sondern Stellung beziehen, so Jochen Kelter.

Jochen Kelter, 1948 in Köln geboren, lebt seit 50 Jahren auf der Schweizer Seite des Bodensees in Ermatingen (von 1993 bis 2014 in Paris).

Im Anschluss an die Lesung steht Jochen Kelter für eine Signierstunde zur Verfügung. Außerdem hat das Publikum die Gelegenheit, die aktuelle Ausstellung »Meinrad Schade. Krieg ohne Krieg.« sowie vorab die Ausstellung »Thomas Kitzinger. 24.10.1955.«, die offiziell am Sonntag, 25. Oktober eröffnet wird, zu besichtigen. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass um 18.30 Uhr
 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen nimmt das Kunstmuseum Singen an unter Telefon 07731 85 – 269 oder unter kunstmuseum@singen.de entgegen. Pressemeldung

Wochenblatt @: Ute Mucha