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Besondere Klangfarben in St. Peter und Paul

Hilzinger Barocksommer
Sie freuen sich auf den Barocksommer in der St. Peter und Paul Kirche in Hilzingen, von links: Bürgermeister Rupert Metzler, Georg Koch (Bezirkskantor und Organist), Andrea Jäckle (Organistin), Wilhelm Knapp (Vorsitzender Bauförderverein St. Peter und Paul) und Maria Harder (Vorsitzende Pfarrgemeinderat Hilzingen). swb-Bild: ar

Hilzinger Barocksommer beginnt am 2. Juni

Hilzingen. Die erfolgreiche Orgelkonzert-Reihe „Hilzinger Barocksommer“ geht in diesem Jahr in die dritte Runde. Namhafte Organisten und Musiker werden das besondere Instrument in der Kirche St. Peter und Paul in Hilzingen an vier Sonntagen im Juni erlebbar machen.

Ab dem 2. Juni können sich die Zuhörer von der barocken Orgel und hervorragenden Musikern wieder besondere Klangfarben ausmalen lassen. Die Resonanz auf den Hilzinger Barocksommer sei in den letzten beiden Jahren sehr positiv und die Kirche sei an jedem Konzertabend gut gefüllt gewesen, berichten die Veranstalter bei einem Pressegespräch.

Die Katholische Kirchengemeinde und der Bauförderverein St. Peter und Paul Hilzingen haben im Jahr 2017 nach dem Einbau einer neuen Orgel in das denkmalgeschützte Orgelgehäuse, die erste Ausgabe des Hilzinger Barocksommers ins Leben gerufen. „Auf diese Art wollen wir die Kirche nicht nur für Kirchgänger öffnen“, erklärte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Maria Harder – die von Peter Thumb erbaute Kirche zählt zu den bedeutendsten in Süddeutschland.

Die hohe klangliche Qualität der renovierten Barockorgel bestätigten auch der Bezirkskantor und Organist Georg Koch und die Organistin Andrea Jäckle aus Hilzingen. Sie beide stellen jedes Jahr das Programm zusammen und laden durch Kontakte in die Orgelszene renommierte Organisten und Musiker nach Hilzingen ein.

Den Anfang der Orgelkonzert-Reihe am 2. Juni macht Willibald Guggenmos, welcher schon in nahezu allen Ländern Europas und in der ganzen Welt konzertierte. In Hilzingen gastiert er unter dem Titel „Stille, Jubel, Halleluja“. Unter dem Titel „Spiegelbilder“ gestaltet die Hilzingerin Andrea Jäckle an der Orgel den Konzertabend am 9. Juni gemeinsam mit Felix Tiedemann aus München am Cello. Für seine spritzigen Interpretationen sei Gerhard Gnann aus Mainz bekannt, das erzählte sein früherer Studienkollege Georg Koch. Er gastiert mit seiner „musikalischen Reise durch Europa“ am 16. Juni. Bei einem Großteil der Konzerte werden barocke Klänge zu hören sein, verrät Georg Koch - denn „Barock klingt an dieser Orgel am schönsten“, betonte er. Mit seinem Konzert „Thema und Variation“ wird der Bezirkskantor am 23. Juni das letzte der vier Konzerte geben.

Die Konzerte beginnen jeweils um 19 Uhr und dauern etwa eine Stunde. Im Anschluss kann man sich bei einem Apéro auf dem Dorfplatz über das Musikerlebnis unterhalten. Der Eintritt zu den Konzerten erfolgt auf Spendenbasis. „Damit sollen die Unkosten gedeckt werden“, erklärt der Vorsitzende des Baufördervereins, Wilhelm Knapp. Für den Bürgermeister Rupert Metzler ist die Förderung der „großen Kultur im kleinen Dorf“ sehr wichtig, betonte er. Auch er zeigte sich als begeisterter Gast der Konzerte stolz darüber, dass sich dieses kulturelle Angebot in Hilzingen so etabliert hat.

 

 

Wochenblatt Redakteur @: Ute Mucha