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Betrug mit falscher Kapitalanlage

Symbolbild Callcenter
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Zweiter Versuch scheiterte am Feiertag wegen Buchungsverzögerungen

Landkreis Konstanz. Über eine Zeitspanne von rund einem Monat, zwischen Mitte Dezember 2020 und Mitte Januar 2021, haben sich Betrüger das Vertrauen eines 69-Jährigen aus dem Landkreis Konstanz erschlichen, mit dem Ziel diesen mit falschen Investments um sein Erspartes zu bringen. Zunächst hatte der Mann über das Internet, später per E-Mail und Telefon, Kontakt zu einem Mitarbeiter einer angeblichen Investmentfirma. Dieser überredete das spätere Opfer einen mittleren vierstelligen Betrag in eine angeblich lukrative Kapitalanlage zu investieren.

Am 6. Januar wurde dem Mann eine Gewinnausschüttung vorgespielt. Um sich diese auszahlen zu lassen, so die Betrüger, müsse der 69-Jährige Fernzugriff auf seinen PC erlauben sowie eine TAN übermitteln. Diese nutzten die Täter, um 2.000 Euro vom Bankkonto des Opfers abzubuchen, so die Polizei. Aufgrund des Feiertags am 6. Januar und damit verbundener Verzögerung bei Bankgeschäften konnte der Geldbetrag jedoch zurückgeholt werden. Ein erneuter Betrugsversuch am 14. Januar scheiterte aufgrund inzwischen eingeleiteter Ermittlungen, gab die Pressestelle des Polizeipräsidiums am Freitag bekannt. 

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor derartigen Betrugsmaschen falscher Ivestmentfirmen, die über das Internet mit angeblich hohen Gewinnen werben. Es sollten niemals per Telefon, online oder per E-Mail Bankdaten oder gar TANs an Fremde heraus gegeben werden, warnt die Polizei. Weitere Informationen finden sich auf der Seite der polizeilichen Kriminalprävention unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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