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Boot versinkt an Anlegestelle

Boot
Laut Bericht der Feuerwehr Konstanz verhinderte lediglich der niedrige Wasserstand ein komplettes Absinken des Bootes. swb-Bild: Feuerwehr KN

Feuerwehr Konstanz musste eine Bergung vornehmen

Konstanz. Bereits am Freitagabend gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehr Konstanz über ein gesunkenes Boot im Bereich des Campingplatzes Fließhorn informiert. Die erste Erkundung durch hauptamtliche Kräfte sowie dem Führungsdienst bestätigten die Lage, teilte die Feuerwehr mit. Das betroffene Boot war am äußersten Liegeplatz eines Steges nahezu vollständig gesunken. Lediglich der niedrige Wasserstand verhinderte das vollkommene Untertauchen des Bootes.

Durch das Absinken hat sich das Boot zur Seite geneigt und es waren auslaufende Betriebsstoffe im umgebenden Wasser zu erkennen. Umgehend nach der Erkundung erfolgte durch die hauptamtlichen Kräfte die Nachforderung und Alarmierung des Ölwehrzuges. Gemeinsam mit den nachalarmierten Kräften wurde das Boot gegen weiteres Sinken gesichert und großflächig mit Ölsperren umschlossen, um eine Ausbreitung der auslaufenden Betriebsstoffe zu verhindern. In Absprache mit der unteren Wasserbehörde des Landratsamtes wurde der Einsatz gegen 23:30 Uhr unterbrochen und am Samstagmorgen gegen 9 Uhr fortgesetzt. Über Nacht waren weitere Betriebsstoffe ausgetreten, welcher sich aber, laut Bericht der Feuerwehr, durch die angebrachten Ölsperren nicht ausbreiten konnten.

Zur Unterstützung bei der Bergung wurden die Kollegen der DLRG Ortsgruppe Konstanz mit mehreren Booten und Tauchern hinzugezogen. Gemeinsam mit den Tauchern der DLRG brachten die Schwimmretter der Feuerwehr mehrere Hebesäcke am gesunkenen Boot an. Mit deren Hilfe konnte das Boot nach längerer Vorbereitung vorsichtig an die Wasserfläche gehoben und anschließend ausgepumpt werden. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes konnte das Boot nicht an der naheliegenden Slipanlage aus dem Wasser genommen werden, weshalb es durch die DLRG in den nahegelegenen Jachthafen Wallhausen geschleppt wurde. Zeitgleich wurden die ausgetretenen Betriebsstoffe durch das Personal der Feuerwehr aufgenommen und anschließend entsorgt.

Wochenblatt @: Dominique Hahn