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Breyer will 70-jähriges Jubiläum in Neubau feiern

Breyer Spatenstich
Beim Spatenstich für den Neubau bei Breyer (v.l.): Josef und Walter Breyer, Jürgen Gulde, Thomas Relling (Statik), Oberbürgermeister Bernd Häusler, Michael Frey (Schmelze und Partner) und Joachim Dannecker (Züblin). swb-Bild: stm

Spatenstich zu acht Millionen Investition / Fertigstellung in zwölf Monaten geplant

Singen. Zu ihrem 70-Jährigen Jubiläum tätigt die Maschinenfabrik Breyer an der Georg-Fischer-Straße laut Geschäftsführer Jürgen Gulde ihr größte Einzelinvestition ihrer Firmengeschichte. Acht Millionen Euro investiert das mittelständische Familienunternehmen in den Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes, einer neuen Lehrwerkstatt und einer neuer Produktionshallen, wie Gulde bei bei einem provisorischen Spatenstich am Freitag erklärte.  

50 neue Arbeitsplätze werden bei dem historischen Meilenstein entstehen. Dank einer bestens mit dem Architekturbüro Schmelze und Partner und dem lokalen Generalunternehmer Züblin abgestimmten Vorplanung soll im November bereits die Jubiläumsfeier in der Halle stattfinden und in zwölf Monaten der Bau übergeben werden können, so Joachim Dannecker von Züblin.  

Im Namen der Gesellschafter und seines Bruders Josefs betonte Wolfgang Breyer, dass dies ein wichtiger Impuls für Mitarbeiter und die Nachfolgegeneration sei. Denn auch ein Wechsel in der Generation bei der Unternehmerfamilie steht an. Breyers Dank galt der Stadtverwaltung, die das Projekt positiv beschieden habe.   In seinem Grußwort hob Oberbürgermeister Bernd Häusler die unglaubliche Entwicklung am Standort seit 1949 hervor. Auch in stürmischen Zeiten habe das mittelständische Singener Unternehmen sich dank seiner Qualität auf dem Weltmarkt behauptet.  

Das von Breyer Geschäftsführer Gulde beschriebene »neue moderne innovative Gesicht« des Neubaus mit 3.000 Quadratmeter – 1.800 Quadratmeter alleine für die Verwaltung - zeichnet sich durch seine hohe Transparenz aus. Wie Architekt Michael Frey von Schmelze und Partner ausführte, habe man die Bestandsstruktur wie die typischen Satteldächer bei Breyer neu interpretiert und ihnen mit Glas und Aluminium ein neues Gesicht verliehen. Er hob das demokratische Verfahren hervor, denn gleich ob Verwaltung oder Produktionshalle, jedes Gebäude erhalte die gleiche Fassade, so Frey.

Wochenblatt Redakteur @: Stefan Mohr