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Bund fördert »Knöpfleswies 2.0«

Knöpfleswies
Der Bund fördert die Umgestaltung der Knöpfleswies mit Mitteln aus dem »Parkprogramm«. swb-Bild: Archiv

Stadt Singen bekommt 250.000 Euro Fördermittel

Singen/ Berlin. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat heute die Projektliste für das Sonderprogramm zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel des Bundes (Parkprogramm) gebilligt. 250.000 Euro kommen dem »Urban Update Knöpfleswies 2.0« in Singen zugute.

Dazu sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete und Umweltstaatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: »Ich freue mich sehr, dass die Stadt Singen einen aktiven Beitrag zur Minderung von klimaschädlichem CO2 leistet und dabei vom Bund finanziell unterstützt wird. Mehr Grünflächen sind wichtig, weil unsere Städte aufgrund des Klimawandels immer wärmer werden. Grünflächen kühlen nicht nur Städte und binden CO2, sondern sie können auch mit insektenfreundlichen Pflanzen gestaltet werden und dadurch der biologische Vielfalt dienen. So gehen Umweltschutz und moderne Stadtgestaltung Hand in Hand.«

Andreas Jung, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Konstanz: »Der Weg zur Klimaneutralität ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bund, Land und Kommunen. Das »Parkprogramm« ist dabei eine Konkretisierung dieser Partnerschaft. Das Singener Projekt »Knöpfleswies 2.0« steht exemplarisch für eine Vielfalt wichtiger Initiativen in unserer Region. Darauf gilt es nun gemeinsam aufzubauen und konsequenten Klimaschutz in der Fläche umzusetzen. Der Bund wird dazu weiter seinen Beitrag leisten«, so Jung.

Die Stadt Singen plant eine Umnutzung der Frei- bzw. Grünfläche »Knöpfleswies«, welche sich im Norden erstreckt und eine Fläche von rund zwei Hektar aufweist. Seit etwa 100 Jahren wird die Fläche an Privatpersonen verpachtet und großflächig als Kleingartenanlage genutzt. Eine Bürgerinitiative und die Aussagen des städtischen Klimagutachtens stießen eine intensive Debatte über die weitere Nutzung der Fläche an. Nun soll die Fläche einer ökologischen Aufwertung unterzogen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Vorhaben betrifft Baumaßnahmen wie Parzellenumlegung und Reduzierung der Gartenanlagen, Neu-und Ersatzpflanzungen, Anlegen mehrerer Biotope und Naturgärten sowie Schaffung von Lebensräumen für die Artenvielfalt. Die Kosten für das Projekt »Knöpfleswies 2.0« belaufen sich auf 326.000 Euro. Davon fördert der Bund 250.000 Euro.

Mit dem Bundesprogramm zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel werden bundesweit 100 Millionen Euro für Projekte investiert, die einen aktiven Beitrag gegen den Klimawandel leisten. Das Förderprogramm unterstützt konzeptionelle und investive Projekte mit hoher Wirksamkeit für Klimaschutz (CO2-Min-derung) und Klimaanpassung, mit hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial.

Wochenblatt @: Dominique Hahn