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Corona-Update aus dem Landkreis

KIZ Singen
Das Kreisimpfzentrum in der Singener Stadthalle schließt am 22. Oktober. swb-Bild: Archiv

Die aktuellen Zahlen aus der Region

Landkreis Konstanz. Weniger besorgt als noch vor zwei Wochen zeigte sich Landrat Zeno Danner am Dienstagmorgen. »Die Inzidenzen sehen im Moment wieder etwas besser aus. Sie steigen seit ein paar Tagen nicht mehr, ähnlich sieht es bei den Hospitalisierungen aus«, so Danner. Aktuell haben 334 Menschen im Landkreis Konstanz einen positiven Corona-Test. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 79,1 und in den Krankenhäusern des Landkreises werden 14 Patientinnen und Patienten behandelt. Baden-Württembergweit liegt die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz momentan bei 2,25. Diese Zahl gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zur Behandlung in ein Krankenhaus eingewiesen werden mussten. Laut ersten Informationen aus dem Sozialministerium soll diesem Wert in Zukunft eine größere Bedeutung bei der Verhängung von Corona-Maßnahmen zukommen. Zusätzlich findet die Zahl der belegten Intensivbetten Beachtung. Diese liegt in Baden-Württemberg aktuell bei 206.

Bei den Patienten, die stationär behandelt worden sind, handle es sich im Landkreis Konstanz zu 90 Prozent um Menschen, die nicht, oder nicht vollständig geimpft waren, betonte Prof. Marcus Schuchmann vom Klinikum Konstanz. »Momentan ist die Situation in den Krankenhäusern gut unter Kontrolle«, sagt Schuchmann. Ähnlich sieht es sein Kollege Prof. Frank Hinder, der Leiter des Hegau-Bodensee-Klinikums. »Corona ist für uns aktuell noch nicht wieder das große Thema. Wir profitieren im Moment aber auch noch vom guten Wetter und davon, dass die Impfquote, beispielsweise im Vergleich zur benachbarten Schweiz doch relativ hoch ist«, so Hinder. Aktuell sind 61,1 Prozent der Menschen im Landkreis mindestens einmal geimpft, 57,7 Prozent haben bereits den vollen Impfschutz.

Aktuell laufen noch die Abstimmungen mit dem Ministerium, wie die Impfkampagne nach dem Ende des Kreisimpfzentrums (KIZ) zusätzlich zu den Impfmöglichkeiten bei den niedergelassenen Ärzten weitergeführt werden können. Am 22. September ist auf jeden Fall Schluss für das KIZ in der Singener Stadthalle. »Wir wollen dann zumindest noch zwei Tage lang im Zelt vor der Halle weiter impfen. Die Zweitimpfungen müssen sich die Leute dann aber bei ihren Hausärzten holen«, erklärt Landrat Danner. Seit dem letzten Freitag laufen zudem die Auffrischungsimpfungen in den Pflegeheimen.

Wochenblatt @: Dominique Hahn


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