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Das Klangfarbenspiel des Musikvereins Öhningen

Musikkränzchen
Zur Eröffnung der Spielsaison präsentierte der Musikverein Öhningen in der Mehrzweckhalle ein konzertantes Klangfarbenspiel. swb-Bild: hz

Musikkkränzle 2020 zu Eröffnung der Spielsaison

Öhningen. Mit dem Musikkränzle am ersten Samstag im neuen Jahr eröffnete der Musikverein Öhningen, unter der Leitung von Markus Müller, seine Spielsaison. Zu hören gab es: „Klangfarben“, eine bunte Sammlung von interessanten und abwechslungsreichen Konzertstücken. Mit viel Fantasie intonierten die Musiker Ohrwürmer, Shanties und Evergreens. Das Publikum in der bis auf den letzten Platz ausverkauften Mehrzweckhalle war begeistert. Durch das Programm führten im ersten Konzertteil die Jungmusiker, den zweiten Teil moderierte Jürgen Salamon.

Die ersten dreißig Minuten gehörten der Jugendmusikschule der Halbinsel. Die  Jungbläser der sechs Orchester in der Höri präsentierten ihr Klangfarbenspiel mit den Farben Weiß, Blau und Rot. Zum Auftakt, die senkrechte Variante (Russland) und das Stück „Troika Fantasy“. Die jungen Musiker erzählten Russlands Geschichte mit seinen Sagen,  Märchen und Abenteuergeschichten. Die Farben horizontal ergaben mehrere Variationen vom französischen Volkslied „au claire de la lune“ und zum Schluss die Kreuzform (England) und: „musikalischen Geschichten von Harry Porter“. 

Der Musikverein eröffnete mit der Jupiter Hymne, eines der farbenreichsten Beispiele für Orchesterliteratur des 20. Jahrhunderts und der Auftragskomposition „Schmelzende Riesen“.  Hinter diesem Titel steckte der Gedanke an die Klimaerwärmung, die sich in Mitteleuropa durch den Rückzug der alpinen Gletscher bemerkbar macht. Das Werk begann mit einem ruhigen, majestätischen Teil, die Erhabenheit der Gletscher. Im schnellen Mittelteil, eine rasante Schlittenfahrt und zum Schluss das Klagelied, mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Mit dem Ohrwurm „Yellow Submarine“ ging es in die Pause.

Der zweite Konzertteil begann mit „Diamond“ einem Konzertmarsch von Flavio Bar und „Tails of Sea“, ein interessantes Arrangement mit Shanties und Seemannsliedern. Dann klang die Erfolgsballade „Bergwerk“,  vom österreichischen Liedermacher Rainhard Fendrich und „21st Century Breakdown“ ein Medley mit Melodien der ikonischen alternativen Rock Band Green Day. Zum  fulminanten Konzertabschluss gehörten Filmmelodien und Evergreens aus dem Kultfilm: „im weißen Rössel am Wolfgangsee“. Zwischen den beiden Konzertteilen ehrte der stellvertretende Präsident des Blasmusikverbands Hegau-Bodensee Jürgen Schröder Vanessa Habres mit der Ehrennadel in Bronze für zehn Jahre aktiv im Verein. Für zwanzig Jahre bekam Susanne Henkel die Ehrennadel in Silber und Annabell Gamp (Querflöte) qualifizierte sich mit ihrem errungenen Leistungsabzeichen in Bronze (JMLA) als neues Aktivmitglied im Musikverein.

Wochenblatt Redakteur @: Dominique Hahn