- Anzeige -

Der Beklagte spricht weiter von Justizskandal

Strafwein
Cem Öczemir bei der symbolischen Strafweinübergabe im Ochsengarten an Narrenrichter Jürgen Koterzyna und Kellermeister Michael Kempter. swb-Bild: of

Humorvolle Strafweinübergabe von Cem Ödzemir an das Stockacher Narrengericht

Stockach. So lange hatte das Stockacher Narrengericht noch die Warten müssen auf den Strafwein nach einem Urteil - ausser bei Angela Merkel, die den Akt acht Jahre lang verschwitzte und danach sogar Zinsen schuldig wurde. Doch nicht weil Cem Özdemir hier nach wie vor einen Justizskandal sieht, wie er im Spaß am Freitagabend sagte, denn er sei nicht einmal im homäopathischen Dosen Schuldig, sondern wegen den Widrigkeiten der Corona-Krise konnten die 180 Liter Wein, zu denen Özdemir am 20. Februar 2020, wenige Tage vor dem ersten großen Lcokdown, nun den durstigen Narrenrichtern bei einem Abendanlass im Garten des "Ochsen" übergeben werden. Und weil die Stockacher Narren befürchteten, wie von anderen CDU-Politikern aus Schwaben mit Trollinger bedient zu werden, hatten sie sich schon selbst bedient, mit besten Weinen vom Bodensee bis nach Spanien und Australien, der Grüne Politiker, der auch zu diesem Akt noch etwas zu spät kam, weil im Ministerpräsident Kretschmann ausgerechnet noch an diesem Tag den Landesorden an die Brust heften wollte, musste nun nur noch die Rechnung zahlen. Was dem schwaben mit orientalischen Wurzeln aber sichtbar schmerzte. Mit Leeren kofferraum wird Özdemir nun keineswegs den Heimweg antreten, denn vergessen hatte er in den Wirren nach seiner harten Verursteilung vor über 16 Monaten auch die Urkunde seines Urteils, die ihm von Narrenrichter Jürgen Koertyna nun am Freitagabend ein zweites Mal überreicht wurde, auch wenn die Sorge groß war, ob Özdemir das überhaupt in seinen Kleinwagen bekommt, mit dem er angereist war.

 

 

 

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


- Anzeigen -