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Der erste Schritt ist getan

Spatenstich Engen
Groß war die Freude bei allen Beteiligten, die den feierlichen ersten Spatenstich für den Anbau der Grundschule in Engen vornehmen konnten. swb-Bild: dh

Feierlicher Spatenstich für Grundschulanbau

Engen. »Heute ist ein wichtiger Tag für die Grundschule und sie Stadt Engen«, erklärte Bürgermeister Johannes Moser beim ersten Spatenstich für die Engener Grundschule. Wie sehr der Stadt dieses Projekt am Herzen liegt zeige schon die Tatsache, dass der entsprechende Gemeinderatsbeschluss ohne große Diskussionen gefasst werden konnte, so Moser.

Die Eckdaten des neuen Anbaus stellte Stadtbaumeister Matthias Distler in seiner Ansprache vor. Das neue Gebäude wird eine Nutzfläche von 915 Quadratmetern haben und soll unter anderem einen Spiele- und Projektraum, eine Lernwerkstatt, einen Werk und Bastelraum einen Schulsozialarbeiterraum, sowie weitere Klassenzimmer beherbergen. »Der neue Anbau soll in der Grundstruktur des bestehenden Gebäudes aus den Siebzigerjahren weitergeführt werden«, so Distler. Trotzdem wird sich der Neubau vom Altbau absetzen, da bei der Materialwahl auf Holz als ökologischen und regionalen Baustoff gesetzt werde, führte er weiter aus.
Im Zuge des Neubaus sollen zudem Sanierungsmaßnahmen am alten Schulgebäude vorgenommen werden. Besonders im Fokus steht dabei der Brandschutz.

Die Gesamtkosten für das Projekt sind mit 2.980.000 Euro veranschlagt, wovon die Stadt Engen mit über 70 Prozent den größten Teil selbst tragen muss. Insgesamt sollen die Bauarbeiten an Neu- und Altbau innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen sein, stellt Stadtbaumeister Matthias Distler in Aussicht.

Mit großer Vorfreude blickt Schulleiterin Inge Duffner auf den Fertigstellungstermin. Sie konnte berichten, dass am alten Schulgebäude schon vor 20 Jahren die ersten Umbaumaßnahmen getätigt werden mussten um Platz für mehr Klassenzimmer zu schaffen und den zunehmend steigenden Anforderungen gerecht werden zu können. Weitere Erleichterung brachte der Bau der neuen Stadthalle direkt neben der Schule. »Dadurch bekamen wir Raum für die Schulmensa, einen Projekt- und einen Ruheraum«, so Duffner. Durch gesenkte Klassenteiler, Inklusion und die Aufnahme von Flüchtlingskindern sind die Anforderungen an die Schule inzwischen weiter gestiegen, daher nehme man die Unannehmlichkeiten, die die Baustelle mit sich bringt gerne auf sich, erklärte Inge Duffner mit einem Lächeln.

Im Anschluss an die Festreden galt es zur Tat zu schreiten, und den symbolischen ersten Spatenstich vorzunehmen. »Wenn alle anwesenden Gäste mit anpacken wird die Baugrube heute sogar noch fertig«, scherzte Bürgermeister Moser. Die Schülerinnen und Schüler nahmen sich das sehr gern zu Herzen und beteiligten sich im Anschluss an den offiziellen Teil tatkräftig am Spatenstich.

Wochenblatt Redakteur @: Dominique Hahn