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Die Heimat im Herzen

Liederabend Scheffelhof
Der gebürtige Radolfzeller Maximilian Krummen, im derzeitigen Engagement am Staatstheater Braunschweig, kommt am 25. Februar für einen Heimatbesuch an den Bodensee. swb-Bild. privat

Ein Liederabend mit Maximilian Krummen am 25. Februar, 18 Uhr im Scheffelhof Radolfzell

Radolfzell. »As we de Undersee so nett, giit’s niene nint mehr uff de Welt«, mit diesen Worten beginnt Hermann Sernatinger seine Liebeserklärung an Radolfzell. Dieses Lied, vertont von Marius Felix Lange, feierte im vergangenen Jahr Uraufführung zur 750-Jahr-Feier der Stadt Radolfzell.
Interpret des Stücks war und ist der in Radolfzell aufgewachsene Bariton Maximilian Krummen, der ursprünglich an der Radolfzeller Musikschule die Klarinette erlernt hatte aber auch schon früh sein Talent für das gesungene Wort entdeckte.
Mittlerweile blickt der 28-Jährige auf Opernengagements, unter anderem an der Deutschen Oper Berlin, den Bregenzer Festspielen, der Bayerischen Staatsoper München sowie zahlreiche Liederabende an führenden Musikhäusern wie dem Konzerthaus Berlin, der Tonhalle Zürich und der Laeiszhalle Hamburg zurück.
Aus seinem Engagement heraus kam die Idee zum Kompositionsauftrag für die Vertonung des Gedichts von Hermann Sernatingers und die Gestaltung eines Liederabends am 25. Februar, 18 Uhr im Scheffelhof Radolfzell. Zusammen mit dem ebenfalls in Radolfzell aufgewachsenen Cellisten Johannes Kasper und dem an der Juillard School New York ausgebildeten Pianisten Jonathan Ware entstand das Programm mit Liedern über die Liebe und die Sehnsucht nach der Heimat von Franz Schubert und seinen Zeitgenossen, den Brüdern Franz und Ignaz Lachner. Genauso wie der russische Komponist Alexander Borodin, schrieben sie Lieder für diese seltene, aber umso spannendere Kammermusik-Formation. Im zweiten Teil des Abends folgen Lieder des romantischen Komponisten Robert Schumann, ergänzt durch Instrumentalstücke für Violoncello und humoristische Lieder des Namensgebers des Scheffelhofes, Joseph Victor von Scheffel.

Karten gibt es in der Stadtbibliothek sowie im Stadtmuseum oder unter 07732/81382 sowie unter 07732/81530.

Wochenblatt Redakteur @: Matthias Güntert