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Der krönende Abschluss vom Bürgermeisterauslaufmodell

Eichelklauber Gailingen
Bürgermeister Hein Brennenstuhl bekam beim Brauchtumsabend einen Kä-Stock Stempel von den Hexen verpasst. swb-Bild: hz

Gailinger Narrentage waren ein großer Erfolg

Gailingen (hz). Pünktlich um 15 Uhr eröffnete am Samstag die Eichelklauberzunft  die Narrentage in ihrem Heimatort. Die Hochrheinnarren gönnten sich zu ihrem 50 Jährigen Jubiläum etwas ganz Besonderes. Mit Freunden wurde bei Freunden eine riesige Geburtstagsparty gefeiert. Rund 6.500 Besucher wurden neben den Umzugsrteilnehmern am Sonntag gezählt, bei dem sogar die Sonne über dem Hochrhein lachte.

Der erste Höhepunkt des Wochenendes war das Stellen des Narrenbaums. Die Aufgabe übernahm die befreundete Holzergruppe aus Hoppentenzell. Nach knapp 45 Minuten ragte der gewaltige 24,5 Meter lange Koloss wie ein Pfeil aus seinem Narrenbaumloch neben dem Rathaus. Obernarr Partick Gansser liess ein dreifaches kräftiges Narri Narro ausrufen und die Dschungelklöpfer begleiteten die Fastnachsfans mit Pauken und Trompeten ins Narrennest.

 

Beim Nachtumzug am Samstagabend beteiligten sich 38 Gruppen. Mit Fackeln viel Konfetti, Guggenmusik und Narrenmärschen zog man durch den östlichen Ortskern bis zur Partymeile beim Zunftzelt und im Narrennest.

Den Brauchtumsabend eröffneten die Ramsener Reiat Geischter. Für Bürgermeister Brennenstuhl bedeutet „Brauchtum“ etwas „zum brauchen“ und für den Präsident der Narrenvereinigung Hegau Bodensee, Rainer Hespeler, sind die Narrentage der krönende Abschluss, dass das  Bürgermeisterauslaufmodell zum Jubiläum für seine Eichenklauber nach Gailingen holen konnte. Den Abend moderierte Christine Gansser.

Die Sauldorfer Durbenstecher (Heinz Brennenstuhl war 43 Jahre Narrenpräsident dieser Zunft) zeigten wie die Moorgeister das Torfstechen verhindern wollten und die Hexen der Patenzunft Kä – Sto Friedingen drückten dem noch Bürgermeister und der Moderatorin ihren Hexenstempel auf den Bauch. Dazwischen tanzten die „Rocket Girls“ aus Basadingen und das grandiose Finale war eine moderne Choreografie der Hexen- und Katzengruppe Überlingen am Ried. Den musikalischen Abschluss machten die Rhyalge aus Diessenhofen und die Froschenkapelle Radolfzell.

Mehr Bilder gibt es in den Galerien.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler