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Die Zieglersche in Engen: Mit Leben füllen

Zieglersche Engen
Der großzügige Außenbereich der neuen Zieglersche in Engen lädt im Frühling und Sommer zum Verweilen ein. swb-Bild: mu

Betreuung, Förderung und Teilhabe für Menschen mit Behinderung

Engen. Die Anfänge reichen zehn Jahre zurück. Damals wurde von den Zieglerschen, einem diakonischen Sozialunternehmen mit Hauptsitz in Wilhelmsdorf, die Entscheidung zur Dezentralisierung getroffen. Bei der intensiven Standort entdeckte man mit Engen, die »Perle im Hegau«, wo sich ein zentrumsnahes Grundstück nahe beim Erlebnisbad als künftige Adresse anbot. Nach dem Spatenstich am 23. März 2016 dauerte die Bauzeit knapp eineinhalb Jahr, bis die ersten Bewohner einzogen. Nun ist der moderne Gebäudekomplex der Zieglerschen in Engen mit Leben gefüllt. »Wir fühlen uns hier sehr wohl«, freute sich Christina Hörr, die Leiterin der Zieglerschen in Engen und dankte für das Vertrauen, das ihr und den Mitarbeitern entgegen gebracht wird.
Derzeit leben und arbeiten 20 Bewohner und ebenso viele Mitarbeiter in der neuen Einrichtung, die Menschen mit geistiger und Hör-Sprachbehinderung eine Vielzahl an Teilhabe - und Betreuungsmöglichkeiten bietet. Platz ist in dem dreigeschossigem Wohntrakt für 24 Bewohner, 17 finden im Förder-und Betreuungsbereich Raum. In Kooperation mit der Caritas Singen-Hegau werden zudem Arbeitsplätze in der Werkstatt für behinderte Menschen St. Michael in Stockach angeboten. Die Einrichtung der Zieglersche in Engen sei die »absolut richtige Entscheidung gewesen, um im Landkreis Konstanz diese wohnortnahe Betreuung anzubieten«, erklärte Landrat Frank Hämmerle bei der offizielle Eröffnung und lobte die gelungenen architektonische Gestaltung der Gebäude.
Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf 3,9 Millionen Euro, wovon die »Aktion Mensch« 360.000 €Euro beisteuerte und vom Kommunalverband für Jugend und Sozialer (KVJS)/Land Baden-Württemberg 1,159 Millionen Euro gefördert wurden.
Zusätzlich freuen sich die Bewohner und Mitarbeiter über Spenden, die für die Einrichtung eines Snoezelraumes und Therapieräder genutzt wurden.
Der kaufmännische Vorstand der Zieglersche, Rolf Baumann, sieht eine wichtige Aufgabe für die neue Dependance in der Entwicklung vom »Ankommen bis zur Inklusion«. »Die Bewohner sollen Teil von Engen werden«, ist sein Wunsch. Dafür brauche es ein Miteinander von Nachbarn, Vereinen, Hilfssystemen und Kirchengemeinden, damit diese Generationenaufgabe gelinge.
Weitere Informationen über die Zieglersche in Engen gibt es unter: Die Zieglerschen – Behindertenhilfe Engen, Christina Hörr, Mundingstr. 23+25, Telefon 07733 9949–214.
Email: hoerr.christina@zieglersche.de
Infos unter www.zieglersche.de

Wochenblatt Redakteur @: Ute Mucha