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Ein geteiltes Büro mit Zeitfenstern

Beratungsbüro
Lars Kiefer (AWO), Brigitte Ossege-Eckert und Friedrich Klatt von der Caritas und Udo Engelhardt (Tafen/ Kinderchancen) stellten das neue Beratungsbüro im Singener Siedlerheim vor. swb-Bild: of

Caritas, AWO und "Kinderchancen" arbeiten im Siedlerheim jetzt zusammen

Singen. Das Siedlerheim in Singens Süden entwickelt sich weiter zum wichtigen Anker im Quartier. Wie nun in einem Mediengespräch bekannt gegeben wurde, ist dort im Untergeschoss ein "Büro auf Zeit" eingerichtet, wie Udo Engelhardt von Kinderchancen informierte. Das bedeutet, dass sich nach jetzigem Stand die Arbeiterwohlfahrt mit ihrer "Sozialberatung Süd" und die Caritas mit ihrer Schuldnerberatung, dem Integrationsmanagement, Caritas-Sozialdienst und dem Migrationsfachdienst dieses Büro in regelmäßigen Zeitfensters teilen und so einen Anlaufpunkt für viele Anliegen bieten wollen. Für dieses Büro auf Zeit gibt es noch weitere Zeitfenster, die zur Verfügung stehen können, wurde im Mediengespräch übermittelt. Der Raum biete die nötige Diskretion, die für solche Gespräche einfach nötig sind - denn oft geht es dort um doch ernste Lebenslagen, in denen die Sozialverbände Hilfe anbieten.

"Was die Zusammenarbeit mit dem Siedlerverein Singen betrifft, haben wir auch einen Wechsel vollzogen, machte Udo Engelhardt deutlich, der auch Vorsitzender der Singener Tafel ist. "Der Verein Kinderchancen ist nun der neue Partner im Siedlerheim geworden, weil das mehr Möglichkeiten bietet", so Engelhardt. Die Singener Tafel ist dadurch nur noch Mieter im Siedlerheim was das Angebot des Tafelladens im Zelt betrifft, die den Mittagstisch der Tafel, der hier als Standort für den Singener Süden angeboten wird - auch für Menschen die einsam sind.

Die Kombination mit dem Tafelbetrieb wird als gutes Angebot gesehen. Wenn alles eine Adresse habe als "Begegnungsstätte Siedlerheim", sei der Weg auch einfacher für die, die Unterstützung suchten, macht Lars Kiefer deutlich. Gut wäre es, wenn noch mehr Beratungsangebote hier kommen würden, sozusagen als "eine Adresse für alles", wurde deutlich gemacht. Die Frequenz des Tafelbetriebs helfe sicher auch, dass der neue Standort bald wahrgenommen wird. Bisher gibt es für fast jede Frage eine andere Adresse in der Stadt. Das Siedlerheim könne so zu einem wichtigen Sozialzentrum werden.

Derzeit gibt es folgende Angebote: Die AWO-Sozialberatung Süd . zum Beispiel für Fragen zur Rente, zu Hartz4, zieht um vom Südstadttreff mit Raimund Siirak (07731/9115399) und ist montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr vor Ort. 

Der Migrationsfachdienst und Caritassozialdienst (07731/96970-221) wird jeden 2. und 4. Freitag im Monat das Büro von 9 bis 11 Uhr belegen, die Schuldnerberatung der Caritas (07731/96970-230) ist jeden 1. und 3. Freitag im Monat von 9 bis 11 Uhr vor Ort, das Integrationsmanagement für geflüchtete Menschen aus der Südstadt (07731/96970-214) ist immer Mittwochs nun im Siedlerheim-Büro.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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