- Anzeige -

Ein »Trampolin« soll das Leben leichter machen

Trampolin
Sybille Giner, Ingrid Roth,Xenia Krebs, Angelika Gattmann, Jana Klaiber und Lars Kiefer starten in Bälde das Projekt Trampolin. swb-Bild: ly

Kooperationsprojekt für Kinder von suchtbelasteten Familien gestartet

Singen. Aufklären, beraten, helfen. Unter diesem Aspekt wird es in Kürze ein gemeinsames Projekt namens" Trampolin" mit der Singener Fachstelle Sucht und dem Verein für Pflege- und Adoptivfamilien (PFAD), der auf dem Hohentwiel beheimatet ist, geben."

Rund 2,6 Milionen Kinder leben bundesweit mit einem Elternteil zusammen, das Probleme mit Alkohol oder Drogen hat," so Lars Kiefer der die Singener Fachstelle Sucht leitet. Zudem seien die betroffenen Kinder mit einem 6-fach höheren Risiko ausgestattet selbst einmal in diese prekäre Situation zu kommen.

Alarmierend sind diese Zahlen und Fakten allemal. Zudem übernehmen oftmals die betroffenen Kinder den Part der Geschwisterkümmerer oder auch den des Partnerersatzes womit natürlich auch eine gewisse Überforderung einher gehe.

Das neue Projekt Trampolin soll ein Gruppenangebot sein für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren, wobei, so betont die Geschäftsführerin Angelika  Gattmann von PFAD, auch ältere Kinder teilnehmen können. Praktikantin Jana Klaiber von der Singener Suchtstelle betont wie wichtig es ist das Kinder gestärkt aus dem Projekt kommen und als gesunde junge Erwachsene ranreifen. Sie sollen wissen, sie sind mit ihrem Problem nicht allein, so ihre Kernaussage. "Kinder können sich ihre Eltern nicht aussuchen," lautet ihr Fazit.

Für Angelika Gattman Geschäftsführerin des PFAD Vereins ist es wichtig das die betroffenen Kinder wissen wie mit der schwierigen familiären Situation umzugehen ist.

Wo kann man Hilfe holen? Das Präventionsprogramm wird von 10.Oktober bis 12. Dezember erfolgen. Die Kinder werden an 9 Gruppenterminen die jeweils 90 Minuten dauern, teilnehmen. Es ist sowohl für Mädchen als auch Jungen geeignet und kostenfrei. Das Einverständnis der Eltern zur Teilnahme ist Voraussetzung. Informationen gibt es bei der Fachstelle Sucht Singen, Lars Kiefer, Julius-Bührer Str.4., 07731-912 400,  lars.kiefer(at)bw-lv.de 

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler