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Ein Wunder aus 3.000 Ostereiern

Osterbrunnen
Pfarrer Jörg Waldvogel bei der Weihe des Brunnens mit den Helferinnen, die dieses Wunder möglich gemacht haben. swb-Bild: of

Markelfinger weihen ihren dritten Osterbrunnen ein

Markelfingen. Der Stolz war den Markelfingern sichtlich anzuspüren. Am Samstag konnten sie ihren inzwischen dritten Osterbrunnen direkt an der Durchgangsstraße einweihen. Und bedingt durch einen neu geschaffenen Brunnensockel ist der dank der freiwilligen Helferinnen von Initiatorin Veronika Harter nochmals ein Stück größer geworden. Rund 3.000 Eier, so wusste Jeremias Rieble, der den vielen Gästen der Einweihung zahlreiche kuriose Osterbräuche aus anderen Ländern in seiner Rede vorstellte, sind dafür zum Einsatz gekommen, zum größte Teil sogar echte, die ausgeblasen und dann von Hand bemalt wurden. Stolz zeigte sich auch Ortsvorsteher Lorenz Thum über das Alleinstellungsmerkmal, das den Radolfzeller Ortsteil auszeichnet. Der Brauch ist erst vor rund 100 Jahren, meist aus touristischen Erwägungen, in Bayern entstanden, wo es auch noch viel größere Osterbrunnen gibt, wie die Gäste der Einweihung erfahren konnten. Kirchlichen Segen erfuhr die Attraktion durch Pfarrer Waldvogel, der das Wasser der Taufe hier in den Mittelpunkt stellte und die Eröffnung der Osterwoche mit all ihren Botschaften rund um die Auferstehung. Der Markelfinger Osterbrunnen, der auch durch die tatkräftige Unterstützung der Schlosserei Repnik hier seine Bogen spannt, wird drei Wochen lang die Besucher des Orts erfreuen.

Mehr Bilder gibt es in unserer Galerie.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler