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Einbruchserie hält den Hegau in Atem

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Einbruchserie Hegau
Eine Einbruchserie hält denHegau derzeit inAtem. swb-Bild: Symbolbild

Bürgermeister Moser fordert mehr Polizeipräsenz / Bürger zu mehr Wachsamkeit aufgerufen

Engen. Für großen Wirbel und eine große Besorgnis bei den Bürgern sorgt die aktuelle Einbruchserie im Hegau. Sowohl betroffene als auch viele besorgte Bürger kamen auf die Stadtverwaltung Engen zu und äußerten ihre Ängste und ihren Unmut angesichts der momentanen Einbruchserie.

Wie auch Berichten der örtlichen Presse zu entnehmen ist, kam es am vergangenen Wochenende erneut zu mehreren Einbruchdiebstählen und Einbruchsversuchen in Engen und umliegenden Gemeinden, nachdem es erst im vergangenen Oktober in Engen zu 2 Einbrüchen und mindestens 3 Einbruchversuchen kam. Besonders alarmierend ist die Tatsache, daß bei der jüngsten Einbruchserie einige der Einbrüche bzw. Einbruchversuche nachts stattfanden, als die Bewohner im Haus waren. Für die derart betroffenen Bürger stellen diese Situationen oft ein traumatisches Erlebnis und eine langanhaltende Belastungssituation dar. Im eigenen Heim hat man normalerweise ein Gefühl der Sicherheit, das nach einem Einbruch teils über Jahre hinweg gestört ist.

Es zeigt sich angesichts der aktuellen Vorfälle wieder einmal, dass mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit auch die Einbruchsgefahr steigt, da Täter sich an trüben Tagen und früh einsetzender Dunkelheit weniger dem Risiko aussetzen, entdeckt zu werden. Bürgermeister Johannes Moser ist sehr besorgt über die Entwicklung der Einbruchszahlen, die das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung extrem schwächt und richtet daher den Appell und die Forderung an das Polizeipräsidium Konstanz, die Präsenz der Polizei auch in den Nachtstunden auch in den kleineren Gemeinden im Landkreis zu stärken und alles zu tun, um weitere Einbrüche zu unterbinden.

Gleichzeitig werden die Bürger zu mehr Wachsamkeit nicht nur auf dem eigenen Grundstück sondern auch in der Nachbarschaft aufgerufen. Die Polizei wirbt unter dem Motto "Vorsicht! Wachsamer Nachbar" seit Jahren dafür, durch Aufmerksamkeit und Wachsamkeit im eigenen Wohnumfeld zu mehr Sicherheit und Lebensqualität beizutragen. Das beginnt schon damit, dass fremde Fahrzeuge, die in Wohngebieten abgestellt sind, kritisch beobachtet werden. Wenn fremde Personen an der Haustür klingeln und womöglich auch Eintritt begehren, sollte ebenfalls sehr zurückhaltend agiert werden. Nicht selten handelt es sich dabei um „Vortrupps“, die ein Objekt auskundschaften wollen.

Ein besonderes Augenmerk sollte auch auf die bauliche Einbruchsicherung gelegt werden. Schon durch relativ einfache Sicherungsmaßnahmen können potentielle Einbrecher davon abgehalten werden, in ein Gebäude einzudringen. Viele Informationen zu den Möglichkeiten gibt es bei Fachhandwerkern der Region und auf der Internetseite

www.k-einbruch.de. Dort wird auch dargestellt, welche Fördermöglichkeiten durch die KfW-Bank es für den Einbau einbruchhemmender Vorrichtungen gibt.

Wochenblatt Redakteur @: Ute Mucha

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