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Eine besondere Förderung

Lions Technikpreis
Die Lions-Technikpreisträger mit den Hospitationspartnern aus der Wirtschaften und den Initiatoren des Förderpreises konnten nach fünf Jahren eine erstklassige Bilanz ziehen. Offiziell werden die Preise bei der Abiturfeier des TG an der Hohentwiel-Gewerbeschule. swb-Bild: of

5 Jahre Technik-Förderpreis der Lions / Schüler in Führungsetagen

Singen. Seit fünf Jahren gibt es mittlerweile den Technik-Förderpreis des Lions Club Singen-Hegau der ein klares Zeichen gegen den Fachkräftemangel setzen soll. Eine überaus positive Bilanz dazu konnten jetzt die Initiatoren Eberhard Grundgeiger und Bruno Maier zusammen mit dem Leiter der Hohentwiel-Gewerbeschule Singen, Stefan Fehrenbach ziehen. Denn die Technik-Preisträger, die übrigens schon ein Jahr vor den Abiturprüfungen aus den Bewerbern ausgewählt werden, bekommen eine ganz spezielle Förderung in Richtung technischer Berufe.
Marietta Lindner, Johannes Geiser, Velten Kissmehl, Nikolai Klatt, Marius Eckert und Niklas Ries, sind die diesjährigen Preisträger, die ihren Förderpreis offiziell bei der Abiturfeier des Technischen Gymnasium Singen in wenigen Wochen offiziell übergeben bekommen. Das Förderprogramm, das mit diesem Preis verbunden ist, haben sie allerdings bereits absolviert. Es beinhaltete zum Beispiel die Möglichkeit, einen Tag lang mit einer Führungskraft eines Unternehmens aus der Region zu verbringen wie auch einen Ausflug zum Fraunhofer-Institut nach Freiburg oder zu Aesculap nach Tuttlingen, um hier umfassen über Forschung im Technischen Bereich informiert zu werden.
So war es zum Beispiel für Marietta Lindner möglich, sich über das Architekturbüro Wuhrer zum Thema Wasserwirtschaft zu informieren, denn sie will nach der Schule Umwelttechnik studieren. Velten Kissmehl konnte einen Tag bei Georg Fischer Casting Solutions in Singen mit Michael Edbauer von der Geschäftsleitung verbringen und zeigte sich beim Medientermin absolut begeistert über die Einblicke hinter die Kulissen sehr komplexer Produktionsprozesse. Seine Berufswahl hat er mit einer Ausbildung beim Unternehmen WEFA bereits getroffen. Marius Eckert bekam über das Unternehmen »Designfunktion Bodensee« gar die Möglichkeit an einem Kongress zum Thema Arbeitsumfeld in Stuttgart teilzunehmen, bei dem er ganz schön viele Informationen sammelte. Niklas Ries hingegen war einen Produktionstag beim Hilzinger Unternehmen Inpotron dabei – auch dort gab es bemerkenswerte Einblicke in die Planung von Produktionsprozessen, bei denen doch ganz viele Ebenen ineinandergreifen. Insgesamt neun Partnerunternehmen unterstützen den Lions-Technikpreis durch die Möglichkeit von Hospitationen. Dadurch wird eine Auswahl angeboten, die auch dem breiten Spektrum der Struktur des TG entspricht. »Wir wollen möglichst viele Menschen für ein Technik-Studium begeistern«, unterstreicht Bruno Maier seine Intension. »Wenn wir als Lionsclub einen Kulturförderpreis vergeben, sollten wir uns auf der anderen Seite um für die Förderung von Nachwuchs für die Technischen Berufe kümmern, um einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel zu leisten«, so Eberhard Grundgeiger. »Das ist wirklich Berufsorientierung auf höchstem Niveau und ein echtes »Ad on« für unsere Abiturienten«, so Stefan Fehrenbach in seiner Bilanz.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler