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Eine Sitzung ohne Räte

Närrische Ratssitzung Engen
Zunftpräsident Sigmar Hägele (li.), Narrenvater Frank Rosenfeld und Zeremonienmeister Jörg Scharmentke wurden von Lara Baumgärtl auf Herz und Nieren geprüft. swb-Bild: mu

Ratssitzung mit viel närrischem Allerlei

Engen.  Sie darf im Reigen der närrischen Termine nicht fehlen: die närrische Ratssitzung in Engen. Dort trafen sich die Narren der Zunft und ihrer Gruppen mit ihrem Präsidenten Sigmar Hägele, den Musikern der Stadtmusik und der städtischen Verwaltung mit dem abgesetzten Schultes Johannes Moser im Jamaika-Look und lieferten sich einen munteren Schlagabtausch. Beim Intelligenztest zog der Narrenrat nur knapp den Kürzeren, die fünf Zimmerholzer Jungfern besangen die Vorzüge eines männerlosen Lebens und sowohl Präsident Hägele wie Hanselevater Dominik Grömminger und Werner Strommeyer ließen in passenden Reimen kein gutes Haar an den Machenschaften im Rathaus. Denn in Engen herrsche ein Chaos an Baustellen: »Z’Engen wird nint fertig«, so der Vorwurf an die Rathaus-Mannschaft. Von wegen, konterte Moser, »wir schaffen viel und des it übel, z’Engen glänzt ein jeder Blumenkübel«. Die schrillen Klänge der Katzenmusik und natürlich das Narrenlied beschlossen traditionell die närrische Ratssitzung, die allerdings ohne ihr eigentliches Aushängeschild - die närrischen Gemeinderäte - auskommen musste. Erst nächstes Jahr werden sie wieder ein Feuerwerk an närrischem Esprit versprühen.

Wochenblatt Redakteur @: Ute Mucha