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Erfolgreiche KunstradsportlerInnen empfangen

4er-Kunstrad holte bei der Junioren-EM den Europameistertitel für Deutschland und Aach
Bild v. l. n. r.: Cheftrainerin Katja Gaißer, Hannah Elsässer, Janina Setzer, Natalie Grote, Julia Matt, Magdalena Jurisch, Rebecca Grote, Yannick Gaißer, Jone Burow, Sabrina Bürßner, Franziska Bötzer, Alina Bötzer, Anika Meßmer, Angelie Willmann, Mayla Rietschle, Leonie Willmann, Saskia Grote, und Trainer Paul Gaißer. swb-Bild: Wilfried Schwarz

4er Kunstrad holte bei der Junioren-EM den Europameistertitel für Deutschland und Aach

Aach. Bei herrlichem Sommerwetter, einer staatlichen Zahl von Bürgern, der Aacher Stadtmusik unter Leitung von Markus Augenstein, so bereitete die Stadt Aach mit Bürgermeister Manfred Ossola an der Spitze den erfolgreichen KunstradsportlerInnen einen Deutschen und Europameister-Empfang auf dem Aacher Schulgelände. Die Kunstradler hatten am 14./15. August 2021 aus Amorbach/Odenwald bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften fünf Deutsche Meistertitel sowie bei den Schülern vier Deutsche Meistertitel mit an die Aachquelle gebracht. Dazu kamen noch drei Vizemeistertitel. Und am 28. August 2021 gewann der 4er Kunstrad im schweizerischen Bürglen (Vierwaldstättersee) bei der Junioren-EM den Europameistertitel für Deutschland und Aach. »Aach ist Europameister« und das bereits zum 14. Mal seit 2000. »Wir begrüßen heute die Deutschen Meistertitel Nr. 147 bis 155 in Aach«, so Manfred Ossola in seiner Begrüßungsrede, »sowie die frischgebackenen Europameisterinnen. Der EM-Titel Nr. 14 für Aach. Erstmals kommt keine Europameisterin aus Aach, sondern zwei aus Engen und je eine Sportlerin aus Mühlhausen und Volkertshausen.« Jede der insgesamt elf Mannschaften wurde namentlich mit den errungenen Titeln einzeln von ihm begrüßt und mit einem persönlichen Geschenk bedacht. Cheftrainerin Katja Gaißer schilderte die zwei Tage an der DM sowie den EM-Tag aus ihrer Sicht. Sie gab auch einen Einblick in die Vorbereitungen, die Corona-bedingt sehr kurzfristig organisiert werden mussten. »Einigen Vereinen war diese Zeit einfach zu kurz, sodass nicht alle an den Qualifikationen bzw. an der Deutschen  Meisterschaft teilnehmen konnten«, so Gaißer. »Wir konnten auf die vorhandenen Grundlagen der SportlerInnen zurückgreifen, haben die Programme von der Schwierigkeit reduziert und Wert auf Sicherheit gelegt. Das war unser Erfolgsgeheimnis.« Die RMSV-Vorsitzende Petra Wiedenmaier überbrachte die Glückwünsche des gesamten Vereins. Auch der Präsident des Badischen Radsportverbandes Herbert Jacob (Mühlhausen) ließ es sich nicht nehmen, persönlich die Glückwünsche des Verbandes zu überbringen. »Die eigentliche Ehrung findet dann bei der Hauptversammlung statt«, so Jacob. Auch die BRV-Vizepräsidentin und Koordinatorin Hallenradsport Jennifer Schweizer war extra aus Freiburg angereist und brachte den SportlerInnen einen Kasten »Fritz-Kola« sowie Nervennahrung in Form von Gummibärchen mit. Sie schilderte die ganzen Abwägungen im Rahmen von Corona und den Willen der Verantwortlichen beim Bund Deutscher Radfahrer, den Sportbetrieb, nach der ganzjährigen Pause in 2020, wieder und auch kurzfristig aufzunehmen. »Mein Dank gilt auch der Stadt Aach, dass sie es uns erlaubte, die DM-Qualifikation am 01.08.2021 für die badischen Sportler durchzuführen«, so Schweizer. Mit einem kleinen Geschenk, einem Stuhlkissen mit dem Aufdruck »Wenn Kunstradfahren einfach wäre, dann würde es Fußball heißen«, bedankte sich Katja Gaißer bei der Koordinatorin. »Sie hatte in dieser für uns alle nicht einfachen Zeit für mich immer ein offenes Ohr um Probleme zu lösen«, so die Ausführungen von Katja Gaißer. »Sie musste auch den ein oder anderen Rüffel vom BDR einstecken, wenn wir was nicht richtig gemacht hatten.« Und am Schluss hatten die Europameisterinnen Hannah Elsässer, Natalie Grote (beide Engen), Julia Matt (Mühlhausen) und Janina Setzer (Volkertshausen) neben persönlichen Worten an das gesamte Trainerteam für Katja Gaißer und Paul Gaißer, als die Trainer, die immer für die vier da waren, jeweils ein Überraschungsgeschenk dabei.

Quelle: Stadt Aach

 

 

Wochenblatt @: Redaktion


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