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Erfolgsmodell des kleinen Grenzverkehrs

Erzählzeit ohne Grenzen
Werben für die 9. Erzählzeit ohne Grenzen (v.r.): OB Bernd Häusler, Oliver Thiele, Monika Bieg, Barbara Tribelhorn, Dr. Raphael Rohner und Alexandra Lampater. swb-Bild: stm

9. Erzählzeit ohne Grenzen vom 7. bis 15. April

Singen. Es ist schon die 9. Erzählzeit ohne Grenzen Singen Schaffhausen, aber die erste mit einer gemeinsamen deutsch-schweizerischen Programmleitung. Denn die Nachfolge der langjährigen Organisatorin, Barbara Grieshaber, bei der sich Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler im Rahmen der Pressekonferenz am Montag bedankte, teilen sich Monika Bieg (Leiterin der Stadtbibliothek Singen) und Barbara Tribelhorn (Bibliothek Schaffhausen). Denn wie der Schaffhauser Bildungsreferent Dr. Raphael Rohner betonte, sei Kultur überregional und die Erzählzeit sei im besten Sinne, »ein Erfolgsmodell des kleinen Grenzverkehrs«, wie die September stattfindende Museumsnacht Hegau-Schaffhausen.  

Ein Erfolgskonzept des Literaturfestivals, das mit 40 sich beteiligenden Gemeinden einen absoluten Rekord 2018 verzeichnet. 33 Autoren werden vom 7. April bis 15. April an 59 Veranstaltungen lesen und damit, wie Rohner betont, dem Buch ein Gesicht geben. Etwa 5.000 Besucher nahmen in den vergangenen Jahren an der Erzählzeit teil.  

Wie Programmleiterin Monika Bieg bei der Präsentation einzelner Autoren bemerkte, gebe es in diesem Jahr kein übergreifendes Motto, sondern vielmehr eine Blütenlese aus dem Meer an Neuerscheinungen. Schon die Eröffnung, am Samstag, 7. April um 19.30 Uhr, in der Stadthalle Singen verspricht ein vielfältiges Kulturerlebnis. Moderiert von Uli Böttcher steht Tim Krohn, de ein Crowdfunding von Geschichten über menschliche Gefühle verfasst hat, im Fokus. Für musikalische Unterhaltung sorgt das Gypsyjazztrio »Drahtzieher«. 

Bis auf das abschließende Sonntagsfrühstück mit dem Reisejournalisten und Schriftsteller Helge Timmerberg am Sonntag, 15. April um 10.30 Uhr in der Stadthalle Singen ist der Eintritt zu allen Veranstaltungen frei.  

Neuentdeckungen wie Altbekannte sind in dem vielfältigen Autorenportfolio vertreten. Von Silvio Blatter, Monika Maron und Mirko Bonne bis hin zu Anja Kampmann, die mit ihrem Debutroman »Kein Weg zurück« in den Feuilleton für Furore sorgt. Ein Werk von literarischer Sogkraft liest Yael Inokai mit »Mahlstrom« in Oberhallau und Steißlingen. Ebenfalls ein Favorit von Monika Bieg ist das Buch »Ein nicht gelebtes Leben« von Nina Jäckle, das von einem Gemälde von Otto Dix handelt, und sicherlich deshalb im Kunstmuseum Singen zu bestaunen sein wird. Ebenfalls sicherlich ein Highlight der Erzählzeit, wie Barbara Tribelhorn betont, die von Oliver Thiele moderierte Lesung »Die moderierte Lesung« von Michail Schischkin über die Sowjetunion im 20. Jahrhundert.  

Mehr Infos zu Autoren, Veranstaltungsorten und Terminen unter www.erzaehlzeit.com

 

 

Wochenblatt Redakteur @: Stefan Mohr