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Fast 5.000 Besucher bei Erzählzeit

Erzählzeit Timmerberg
Zum Finale der 9. Erzählzeit ohne Grenzen freute sich OB Bernd Häusler (rechts) über die große Resonanz und den humorvollen Auftritt von Helge Timmerberg. swb-Bild: stm

Lesespaß feiert 2019 sein Jubiläum

Singen. So schnell kann eine Woche zu Ende gehen. Eine wiederum äußerst erfolgreiche Erzählzeit ohne Grenzen Singen und Schaffhausen ist am Sonntag schon wieder vorbei.

Fast 5.000 Zuhörer haben beim grenzüberschreitenden Literaturfestivals die 50 Veranstaltungen in den letzten acht Tagen in 33 Gemeinden sowohl in Deutschland als auch der Schweiz mitverfolgt, erklärte Oberbürgermeister Bernd Häusler bei seinem Kurzresümee anlässlich des traditionellen und finalen Sonntagsfrühstücks in der Stadthalle.  

Dabei können sich die Ausrichter über mehrere Lesungen bei der 9. Erzählzeit mit über 100 Besuchern freuen, betonte Häusler. Beispielsweise war der Andrang bei der Lesung von Max Küng im Weinhaus Fahr in Gottmadingen so groß, dass aufgrund des begrenzten Platzangebots zusätzlich auf ein Public Hearing zurückgegriffen werden musste, so der Rathauschef. Bei der Lesung am Samstagabend im Kunstmuseum von Nina Jäckle konnten nach Informationen des WOCHENBLATTs sogar nicht alle Interessierten die Lesung mitverfolgen.  

Wie eine der beiden neue Programmchefinnen Monika Bieg mitteilen ließ, wird die Jubiläumserzählzeit 2019 vom 6. bis 14. April stattfinden.  

Eine humorvolle Lesung inklusive Westerngitarre und Frühstück präsentierte Helge Timmerberg zum Abschluss am Sonntag. Der »gelernte Einzelgänger«, der früher gerne einmal Pfarrer geworden wäre, wusste die Gäste des gut besuchten Sonntagsfühstücks zu unterhalten. Auch wenn ihm, der eigentlich erst um 3 Uhr ins Bett geht, die frühe Uhrzeit nicht wirklich lag. Doch schon sein literarischer Ausflug nach Barcelona zeigte, dass ein alter Schreibtisch und ein Fenster zum Plaza manchmal ausreichen, um sich über dies und das stilsicher Gedanken machen zu können.

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Wochenblatt Redakteur @: Stefan Mohr