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Fiedlers Tag vom 14. November 2017

| Oliver Fiedler | Fiedlers Tag
Fiedlers Tag
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Es steht ja immer noch - das Conti in Singen. Und angesichts des nackten Betonkerns, der für die Stadt in Sachen Abriss doch eine Herausforderung ist, entspinnt sich eine interessante Diskussion, was man alles mit dem Haus machen könnte, wenn es doch zu schwer würde mit dem Rückbau. Obwohl das Haus so viele Jahre der ungeliebte Schandfleck der Stadt gewesen war. 
Jetzt hat sich der Erbauer des Conti, der ehemalige Bauunternehmer Ernst Herz zu Wort gemeldet, der bereits vor 10 Jahren aus seiner Heimatgemeinde Eigeltingen nach Singen gezogen ist, und der als 80-Jähriger die Diskussionen dieser Woche mit Spannung verfolgt. Dass es schwer würde, das Conti wegzubekommen überrascht den alten Bauunternehmer, doch noch an einigen anderen Stellen der Stadt seine Spuren hinterlassen hat, keineswegs. Denn damals sei der Stahl noch billig gewesen, deshalb habe man ihn hier auch in größeren Mengen verbaut, plaudert er. "Das Haus ist statisch noch sehr brauchbar und könnte manch anderen Haus in der Stadt überleben", meint er im Gespräch mit dem WOCHENBLATT. Auch Herz plädiert natürlich für den Erhalt. Als sozialen Wohnungsbau - und das Sozialamt solle gleich auch noch mit einziehen um näher an seinen Kunden zu sein. Es wird sicher nicht der letzte Vorschlag zum Erhalt der Halbruine sein.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler

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