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Friedensgedanken statt Friedensfest

Friedensfest
Kinder bemalten bei den vergangenen Friedensfesten große Fahnen in bunten Farben. swb-Bild: Stadtverwaltung

Zum zweiten Mal muss das traditionelle Friedensfest am 8. Mai ausfallen

Radolfzell. Aneinander denken statt miteinander feiern: Aufgrund der Corona-Pandemie kann das für den 8. Mai geplante Friedensfest im Stadtgarten sowie am Lusienplatz, mit dem der Präventionsrat der Stadt Radolfzell zusammen mit dem Bürgerbündnis Radolfzell für Demokratie (BRD) jedes Jahr ein Zeichen für Frieden und Demokratie setzt, leider erneut nicht stattfinden. Dennoch möchten die beteiligten Akteure dieses Datum zum Anlass nehmen, um daran zu erinnern, wie wertvoll und wichtig Frieden, Gemeinschaft und Demokratie gerade auch dann sind, wenn sich die Menschen kaum oder nur eingeschränkt begegnen können. »Auch wenn das Friedensfest dieses Jahr wieder ausfallen muss, möchten wir den 8. Mai - den Tag der Befreiung - zum Anlass nehmen, diese Werte ins Bewusstsein zu rufen. Es gilt, sie weiterhin hochzuhalten und an kommende Generationen weiterzugeben«, erläutert Nina Breimaier vom BRD. Gemeinsam soll an diesem Tag an die Opfer von Kriegen und Menschenfeindlichkeit gedacht werden. »Gleichzeitig blicken wir hoffnungsvoll in die Zukunft und freuen uns, wenn wir gemeinsam wieder ein buntes Fest auf die Beine stellen können«, so Breimaier.

Die Veranstaltung, die im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« gefördert wird, wird üblicherweise von folgenden Vereinen und Institutionen gestaltet: Bürgermeisterin Monika Laule, Präventionsrat der Stadt Radolfzell, Behindertenrat der Stadt Radolfzell, Terre des Hommes, Gelebter Dialog im alten Kloster e.V., Demokratie Leben!, Bürgerbündnis Radolfzell (BRD Radolfzell), Freundeskreis Asyl e.V., Stolpersteine Radolfzell, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Konstanz e.V., Diakonisches Werk im Evangelischen Kirchenbezirk Konstanz – Diakonieverband.

Wochenblatt @: Dominique Hahn