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Friseurhandwerk digitalisiert die Ausbildung

Friseurinnung
Obermeister Martin Jetter freut sich über drei neue Mitglieder in der Friseur- und Kosmetik-Innung Westlicher Bodensee: Stefania Ferraro (von links), Tanja Bach und Tina Schellhammer. Sie haben ihre Betriebe in Engen und Rielasingen-Worblingen. swb-Bild: Inge König

Berichtsheft-App auf der Innungs-Hauptversammlung vorgestellt

Radolfzell.  Handwerk bleibt Handwerk. Dennoch zieht die digitale Entwicklung auch in diese Berufe ein. Die Friseur- und Kosmetik-Innung zeigte im Rahmen hier Hauptversammlung auf wie es geht. Sie führt für ihre Auszubildende das digitale Berichtsheft ein.

Der Radolfzeller Innungs- Obermeister Martin Jetter und seine Stellvertreterin Bianka Möhrle (Singen) sind von diesem Angebot überzeugt. Die Berichtsheft-App mache den Beruf für junge Menschen attraktiver. So können ohne Umwege Fotos von Arbeiten am Modell in das Berichtsheft aufgenommen werden. Ein Ampelsystem erinnert die Auszubildenden an versäumte Einträge. Gleichzeitig werden die Berichte beim Zentralverband des Friseurhandwerks hinterlegt und so vor  Verlust geschützt.

Im Bereich der Handwerkskammer Konstanz zählt das Friseurhandwerk  mit seinen 300 Auszubildenden zu den Top-Ausbildungsberufen. Es liegt von der Zahl her an fünfter Stelle nach Kfz-Mechanikern, Elektronikern, Anlagemechanikern und Zimmerleuten. Bei den Meisterprüfungen liegen die Friseure sogar  an der Spitze. Auch die Liste der Gewerke im Bereich der Handwerkskammer Konstanz wird von Friseur-Betrieben angeführt.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler