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Fünf Fragen an Michael Hug (AfD)

Michael Hug
Michael Hug will für die AfD im Landkreis Konstanz in den Bundestag einziehen. swb-Bild: pr

Die Kandidaten zur Bundestagswahl für den Landkreis Konstanz Teil 3

Landkreis Konstanz. Das Wochenblatt stellt die Kandidaten aus dem Wahlkreis aus den Parteien in den Wochen vor der Bundestagswahl vor. Mit Fragen aus der Redaktion. Diese Woche ist Michael Hug (AfD) an der Reihe.

Frage 1: Warum sind Sie in die Politik eingestiegen und gerade in Ihre Partei?

Michael Hug: »Ausschlaggebend für mein politisches Engagement, welches bereits im Jahr 2011 seinen Anfang nahm, waren Bücher wie ›Der Krieg in unseren Städten‹ oder ›SOS Abendland‹ des bekannten Journalisten und Buchautors Udo Ulfkotte. 2015 wurde ich dann Mitglied der AfD, weil sie sich als einzige Partei für mich glaubhaft gegen die zahlreichen Fehlentwicklungen in der Bundespolitik ausgesprochen hat, insbesondere die illegale Massenmigration im Jahr 2015/2016, welche ja bis zum heutigen Tage prinzipiell anhält und eine einmalige Zäsur in der Geschichte der Bundesrepublik darstellt.«

Frage 2: Was wollen Sie zu Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit umsetzen – und wo sehen Sie für sich persönlich Defizite bei sich?

Michael Hug: »So man denn eine Reduzierung der CO2-Emissionen für unverzichtbar hält, so muss diese unbedingt technologieoffen und sozialverträglich gestaltet werden und nicht am Ende des Tages die Geringverdiener auf der Strecke zurück lassen. Der Umstieg in der Mobilität auf künstliche Kraftstoffe wäre hier nicht nur eine deutlich günstigere Alternative zu der viel gepriesenen Elektromobilität, sondern auch noch deutlich umweltfreundlicher, ressourcenschonender und in der praktischen Umsetzung deutlich realistischer, unter Berücksichtigung aller technischen Details.«


Frage 3: Konkret: Was sollte sich bis in zehn Jahren – auch für unsere Region – durch die Politik verändert haben?

Michael Hug: »Für unsere Region strebe ich bis dahin auf jeden Fall den Abschluss der Gäubahn an, die Beendigung der illegalen Grenzübertritte durch abgelehnte Asylbewerber, welche auf der Schweizer Seite ganz gezielt in Grenznähe auf ihre Abschiebung warten müssen. Bundesweit müssen bis dahin spätestens wieder die europäischen Verträge zu Dublin III und dem Euroraum eingehalten werden. Die ideologisch geprägte Energie- und Mobilitätswende muss einer technologieoffenen Konzeption gewichen und die Digitalisierung Deutschlands endlich umgesetzt worden sein. Die Abgabenlast der Bürger muss bis dahin sukzessive deutlich reduziert werden.«

Frage 4: Was wäre Ihr persönlicher Beitrag gegen die zunehmende Tendenz zur Spaltung unserer Gesellschaft?

Michael Hug: »Nun, ich bin in meinem persönlichen Umfeld als ein umgänglicher Charakter bekannt, der durchaus in der Lage ist, auch politisch Andersdenkenden auf Augenhöhe zu begegnen, ihnen geduldig zuzuhören und sie, im Austausch von Argumenten, mit ihren Anliegen ernst zu nehmen. Insofern halte ich mich für einen Menschen, der in der Lage ist Brücken zu bauen.«

Frage 5: Wer sollte Sie besser nicht wählen?

Michael Hug: »Grundsätzlich freue ich mich selbstverständlich über jede Stimme, die mich bzw. unsere Partei unterstützt. Aber, um die Debatte nicht noch weiter anzuheizen, möchte ich natürlich Abstand nehmen von jeglicher Wahlunterstützung durch extremistische Wähler, Vereinigungen und/oder Strömungen jeglicher Couleur.«

Lebensdaten:
Michael Hug, Jahrgang 1967 und gebürtiger Singener, machte nach der Fachschulreife ab 1989 eine Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker, ab 1999 dann eine weitere kaufmännische Ausbildung an der Gewerbeakademie Konstanz. Derzeit ist er als Vertriebsleiter für Sicherheitselekronik tätig. Politisch engagierte sich Michael Hug zunächst ab 2008 in der »Bürgerbewegung Pax Europa«, ab 2011 bis 2015 dann in der Partei »Die Freiheit« und war dort zwei Jahre stellvertretender Landesvorsitzender und ein Jahr stellvertretender Bundesvorsitzender. 2015 trat er in die AfD ein, war dort von 2016 bis 2018 Mitglied im Kreisvorstand Konstanz. Seit 2018 ist er Mitglied bei »Christen in der AfD«. 2019 wurde er in den Kreistag gewählt, seitdem ist er auch Mitglied im »Verband konservativer Kommunalpolitiker« (VKK). Seine Schwerpunkte sieht er in der Religionspolitik, Migration, Innere Sicherheit, Bürgerrechte & Demokratie, Kultur & Nationale Identität wie Theoretische Staatslehre.

Wochenblatt @: Dominique Hahn


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